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Mit diesen fünf Dingen sind Sie auf Xing garantiert erfolglos

Die Bedeutung von Xing als professionelles Netzwerk steigt. Aber welche Faktoren schmälern das Potenzial des Karriere-Netzwerks und wie kann man ihnen entgegenwirken? Fünf Fehler, die Sie vermeiden sollten – andernfalls sind Sie garantiert erfolglos.

15.04.2015 Andreas Weck

XING gehört im deutschsprachigen Raum nach wie vor zu den meist frequentierten Karriere-Netzwerken. Rund 15 Millionen Nutzer bekommen eine Vielzahl an Möglichkeiten geboten, um beruflichen Themen nachgehen – egal ob es um den tieferen Wissenstransfer, um das große Netzwerk oder um die konkrete Jobsuche geht.

Um ein erfolgreicher XING-Nutzer zu werden und das Potenzial einer Mitgliedschaft in dem Karriere-Netzwerk richtig ausschöpfen zu können, gilt es jedoch ein paar Dinge zu beachten. Oft erzählen Nutzer, dass sie zwar einen Account haben, ihn jedoch kaum pflegen. Dass das Profil dann kaum einen Nutzen mit sich bringt und auf Dauer verwaist, ist klar. Wir sagen, worauf es bei einer XING-Mitgliedschaft ankommt – beziehungsweise, welche Fehler im Umgang mit der Plattform vermieden werden sollten.

Fehler 1: Das Profil ist unvollständig

Wer in ein Karriere-Netzwerk einsteigt, tut das in der Regel um für seine beruflichen Kontakte, aber auch etwaige Geschäftspartner oder potenziellen Arbeitgeber auffindbar zu sein. Das Profil wirkt indes wie eine Visitenkarte auf Steroiden – soll heißen: Hier bekommen Sie alle Informationen übersichtlich aufgelistet, die sonst auf keiner Karte genügend Platz finden würden. Nutzer sollten diesen gebotenen Platz bis ins Detail ausnutzen. Wer waren die bisherigen Arbeitgeber? Wie sieht das eigene Portfolio aus? Auf welchen Events sind Sie vertreten? Nur wer ein vollständiges Profil hat, schöpft das volle Potenzial aus, das Interessenten dazu veranlagt, mit Ihnen in den Kontakt zu treten.

Fehler 2: Sie sind nicht in den richtigen Gruppen

Ein unvollständiges Profil ist sicherlich der größte Patzer, den ein Nutzer sich auf XING leisten kann. Doch ebenso nachteilig ist es, wenn Sie sich zu wenig einbringen – beispielsweise in eine der vielen vorhandenen Gruppen. Fragt man aktive Nutzer worin bei XING der größte Mehrwert liegt, deuten sie häufig auf die Gruppenfunktion hin. Dort unterhalten Experten sich nicht nur über Branchenneuigkeiten, sie machen sich auch mit anderen Personen bekannt. Egal ob lokale oder thematisch fokussierte Gruppen, es gibt für jeden Nutzer und jedes Interesse einen kleinen digitalen Stammtisch für Gespräche.

Fehler 3. Sie teilen kaum relevante Inhalte

Aktiv sein bedeutet auf XING auch relevante Inhalte mit den Kontakten zu teilen – egal ob in einer Gruppe oder für alle im Newsfeed. Wer interessante Beiträge teilt, gilt nicht nur als wichtiger Kurator. Er könnte es auch zum einflussreichen Nutzer bringen, der bestimmte Gespräche befeuert oder neue Branchenthemen setzt. Das kann durch eigene Fach- und Blogbeiträge passieren oder durch gefundene Stücke, die relevant für deine Kontakte sind. Wichtig ist dabei: Klamauk, sollte nicht das Hauptmerkmal sein. Meme-Fans treiben sich hier in der Regel kaum herum. Professionalität ist ein wichtiges Gebot.

Fehler 4: Sie bauen Ihr Netzwerk nicht aus

Wie in jedem Netzwerk ist es sinnvoll nach neuen gleichgesinnten Leuten zu suchen. Wer sich nur mit bereits bekannten Menschen vernetzt, verbaut sich die Möglichkeit seinen Bekanntenkreis zu erweitern. Es geht gar nicht darum, wildfremde Personen anspruchslos zu kontaktieren und die Personen quasi zu sammeln. Aber wenn Sie beispielsweise mit einem spannenden Nutzer in einer Gruppe debattieren, packen Sie die Gelegenheit beim Schopfe und versuchen auch außerhalb der Gruppe in den Kontakt zu treten – etwa in einer persönlichen Nachricht oder schauen, ob Sie sich auf einem gemeinsamen Event treffen könnt.

Fehler 5: Du nutzt XING nur, wenn du einen Job suchst

Auf XING geht es um Beziehungen zu Menschen, die sich gegenseitig im Berufsalltag beflügeln können. Wer das Karriere-Netzwerk einzig und allein als Jobportal sieht und sich ferner nur ein Profil aufsetzt oder es besucht, um dort die nächste Einstellung zu suchen, wird gegebenenfalls nicht ernstgenommen. Vielmehr ist es so, dass aktive Nutzer mit einer Stimme in der Gemeinschaft von ganz allein Jobs angeboten bekommen. Wer die vier oberen Punkte befolgt, kann insofern sichergehen, dass der nächste Traumjob von ganz allein kommt. Es gilt sich einzubringen – und zwar nicht erst, wenn Sie eine neue Herausforderung suchen.

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