Digitale Transformation

Microsoft sieht seine Zukunft im Cloud Computing

Aus dem Satya-Nadella-Motto "Mobile first, Cloud first" ist Mobile fast verschwunden. Dafür unternimmt Microsoft alle Anstrengungen, sein Cloud-Geschäft auszuweiten, unter anderem mit neuen Partnermodellen.

12.04.2017
Microsoft Cloud
Microsoft sieht seine Zukunft im Cloud Computing. (Grafik: Microsoft)

Microsoft sieht seine geschäftliche Zukunft im Cloud Computing, das zunehmend das Business mit Softwarelizenzen ablöst. Wie das Unternehmen in einer Mitteilung erläutert, will man sich beim Wandel zum Lösungsanbieter von Cloud Services zunächst speziell auf sieben Branchencluster fokussieren: Internet of Things, Health, Sports, Open Web & Digital Commerce, Service, (Content-)Streaming sowie Gaming – allesamt Branchen, die besonders von der Digitalisierung ihrer Geschäftsprozesse profitieren. Die veränderte Ausrichtung des Geschäftsmodells schlägt sich auch im Partnersystem nieder. Als Beispiel dafür, wie das neue Modell in der Praxis aussehen kann, nennt Microsoft die Kooperation mit der Maschinenfabrik Reinhausen aus Regensburg: Diese setzt die Microsoft Cloud für ihr Assistenzsystem ValueFacturing 3.0 ein, und bietet die Lösung (zur Vernetzung von Fertigungsdaten in der Zerspanungsindustrie) über die Cloud auch anderen Unternehmen an.

Microsoft hatte nach Ende des Safe-Harbor-Abkommens rasch reagiert und kann nun – datenschutzrechtlich sauber – seine Cloud-Angebote Azure und Office 365 aus Telekom-Rechenzentren in Deutschland anbieten. Auf der CeBIT 2017 war Microsoft zwar nicht mehr mit einem eigenen Stand, doch als Partner zahlreicher Lösungsanbieter quer durch die Themenweĺten vertreten: bei Plattformen und Lösungen rund um Kollaboration mit SharePoin t, bei Lösungen für Kundenbindung und Ressourcenplanung mit Microsoft Dynamics 365 , bei Unified Communications mit Skype for Business sowie zu Security-Themen.

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