Internet of Things

Lifehacker manipulieren IoT-Sensoren

Neue Sicherheitsrisiken entstehen an der Schnittstelle von Welt und Internet der Dinge. Denn Sensoren lassen sich relativ leicht täuschen – ganz analog mit klassischer Physik.

14.02.2017
Lifehack Sensoren Frequenzen Musik
(Grafik: Shutterstock.com)

Prof. Yongdae Kim vom Department of Electrical Engineering am Korea Advanced Institute of Science and Technology (KAIST) hat auf der Sicherheitskonferenz Usenix Enigma im kalifornischen Oakland gezeigt, wie sich die Sensoren von autonomen Systemen mit Schallwellen, Laserstrahlen und Infrarotwellen manipulieren lassen. Das betrifft zahlreiche Geräte aus der Internet-of-Things-Welt: Drohnen, aber auch selbstfahrende Autos. Kim erklärte in seinem Vortrag, wie er mit seinem Team über Schallwellen das Gyroskop einer Drohne zum Schwingen bringen und das Gerät damit aus dem Gleichgewicht bringen konnte. Dazu sei es zwar erforderlich, die richtige Frequenz für einen Drohnentyp zu finden. Das sei ihnen jedoch bei sieben von 15 Modellen gelungen.

Bei der Demonstration auf der Bühne mussten Drohne und Schallquelle recht nahe beieinanderstehen, damit Kim das Fluggerät manipulieren konnte. Mit entsprechender Leistung könnten jedoch auch größere Entfernungen überwunden werden. Der Forscher berichtete außerdem, wie er und seine Studenten einen Herzrhythmussensor mit Laserimpulsen und eine Infusionspumpe mit Infrarotwellen in die Irre führen konnten.

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