Artificial Intelligence

Künstliche Intelligenzen testen sich selbst

Das Testen von Software wird zum Teil bereits von Systemen künstlicher Intelligenz übernommen. Viele Unternehmen warnen jedoch vor Missbrauch.

17.11.2017
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Die Imbus AG , 1992 im mittelfränkischen Möhrendorf gegründet, bildet Software-Tester aus. In ihrem Auftrag erarbeitete der Futurologen Dr. Bernd Flessner eine Studie zur Zukunft des Software-Testens.

Darin entwirft er Szenarien für verschiedene Zeiträume, nämlich ab 2020, ab 2035 und ab 2050, und liefert Prognosen zu technologischen Entwicklungen wie Industrie 4.0, Outernet und Smart Home. Deutlich wird: Speziell das Testen künstlicher Intelligenzen entwickelt sich zu einer enormen Herausforderung.

Einige Firmen sind längst dabei, KI-basierte Software-Tester zu entwickeln und auch einzusetzen. Dabei geht es unter anderem um Qualitätsprüfung oder GUI-Nutzererlebnisse wie sie die Capgemini-Tochter Sogeti anbietet. Auch Kfz-Hersteller wie Porsche setzen auf künstliche Intelligenz, um Autocomputer auf Herz und Nieren zu prüfen. In vielen Fahrzeugen kommen Steuersysteme zum Einsatz, die auf maschinelles Lernen programmiert sind.

Vor einem möglichen Missbrauch haben in diesem Zusammenanhang kürzlich mehr als hundert Unternehmer in einem Offenen Brief an die Vereinten Nationen gewarnt. Gerade wenn es um selbstlernende Software geht, die so programmiert ist, dass sie sich selbst umschreiben kann, müssten Sicherungsmechanismen vorhanden sein.

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