Artificial Intelligence

KI und 5G-Netze bedingen einander

Eine neue Studie beschäftigt sich mit dem Verhältnis von künstlicher Intelligenz und der kommenden Mobilfunktechnik 5G.

06.10.2017
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Die Consulting-Firma Sopra Steria hat die Ergebnisse einer Online-Befragung zum Thema künstliche Intelligenz (KI) vorgestellt. Besonderes Augenmerk legten die Autoren auf den Einsatz von KI-Systemen in der Telekommunikation.

Bereits heute werden in den Rechenzentren der Anbieter bis zu eine Milliarde Messwerte pro Stunde verarbeitet; eine Analyse durch Menschen ist damit nicht mehr möglich. Lediglich spezielle KI-Systeme, die Cobots (Collaborative Robots, Kollaborative Roboter ), sind in der Lage, Fehlfunktionen zu erkennen und vorherzusagen.

Enorme Bedeutung kommt diesen KI-Anwendungen laut der Studie von Sopra Steria im Zusammenhang mit der nächsten Mobilfunkgeneration 5G zu. Die Analysten schätzen, dass sich die Zahl der verbundenen Netzobjekte dann etwa um den Faktor 1000 vergrößern wird, während gleichzeitig die Übertragungsraten deutlich ansteigen.

Das ist nur mit selbstreagierenden und selbstlernenden Überwachungssystemen zu bewältigen. Gleichzeitig sind nach Meinung von Sopra Steria die 5G-Netze aber auch die Voraussetzung dafür, dass kommende KI-Systeme an den Start gehen können.

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