Deep Learning

KI-Software schreibt KI-Software

Experten für Machine Learning sind derzeit gefragt und schwer zu kriegen. Dennoch könnte sich künstliche Intelligenz recht schnell in Anwendungen verbreiten – wenn lernende Systeme selbst den Code dazu schreiben.

07.02.2017
KI Software Artificial brain
Artificial Brain (Foto: Shutterstock.com)

Die amerikanische MIT Technology Review berichtet über ein neues Experiment des Google-Brain-Teams : Die Wissenschaftler stellten eine Deep-Learning-Software vor die Aufgabe, ihrerseits ein lernendes System zu entwerfen, das eine Vielzahl von Problemen lösen sollte, die zwar unterschiedlich waren, sich jedoch nicht stark voneinander unterschieden. So sollte es beispielsweise einen Weg durch ein Labyrinth finden können. Dem Programm gelang es in der Folge, eine Software zu entwickeln, die in der Lage war, die verschiedenen Probleme zu generalisieren und sich in neue Aufgaben erheblich schneller einzuarbeiten, als das normalerweise der Fall ist.

Für einen praktischen Einsatz ist das System allerdings nicht geeignet, dazu sind die Hardware-Anforderungen derzeit noch zu hoch. Jeff Dean , der Chef der Google-Brain-Gruppe, vermutet dennoch, dass in naher Zukunft die Arbeit von menschlichen Spezialisten für Deep-Learning-Software von KI-Systemen übernommen werden könnte. Zudem zeigten einige Forschungsergebnisse , dass es möglich sein könnte, die derzeit erforderlichen, enormen Datenmengen für das Training der Systeme deutlich zu verringern.

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