Automotive & Mobility

KI-Plattform für autonomes Fahren geht 2018 in Serie

Automotive-Intelligenz braucht ein zentrales Nervensystem, um die Vielzahl von Sensordaten in Echtzeit zu verarbeiten. Das bedeutet: enorm starke, enorm schnelle, robuste und kompakte Recheneinheiten.

10.02.2017
NVIDIA Drive PX2 autonomes Fahren
(Screenshot: NVIDIA)

Ein System, mit dessen Hilfe Fahrzeuge autonom sehen, denken und handeln können, entwickelt der Autozulieferer ZF Friedrichshafen derzeit in Kooperation mit Nvidia. Serienreife soll die Lösung namens ZF ProAI bereits im Jahr 2018 erreichen. Zunächst soll sie automatisierte Autobahnfahrten ermöglichen.

ZF ProAI nimmt mithilfe entsprechender Sensoren in Echtzeit wahr, was in 360 Grad rund um das Fahrzeug passiert. Berechnet wird das auf der AI-Plattform Nvidia Drive PX 2 , die als Einbau-Supercomputer im skalierbaren Miniaturformat für das Segment Automotive entwickelt wurde und in seiner vollen Ausbaustufe 24 Billionen Deep-Learning-Operationen pro Sekunde schafft. Damit kann das System das Fahrzeug auf hochaufgelösten Karten präzise lokalisieren und einen sicheren Fahrweg vorausplanen.

ZF ProAI ist als ins Fahrzeug integriertes System konzipiert und wird während der gesamten Lebensdauer des Wagens über die Cloud aktualisiert und mit zusätzlichen Funktionen und Fähigkeiten ausgestattet. Außerdem kann ZF ProAI mit anderen Fahrzeugen und mit der umgebenden Infrastruktur kommunizieren. Die Möglichkeit der Vernetzung verspricht, mittelfristig den Betrieb ganzer Fahrzeugflotten effizienter und sicherer zu gestalten.

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