Artificial Intelligence

KI entwickelt sich zum Jobmotor

"Künstliche Intelligenz und Maschinelles Lernen boomen", schreibt die Jobbörse Indeed – und meint damit nicht nur die Themen, sondern auch die entsprechenden Arbeitsplätze.

04.10.2017
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Die Anzahl der in Deutschland ausgeschriebenen Stellen in den Bereichen Künstliche Intelligenz (KI) und maschinelles Lernen hat sich innerhalb von zwei Jahren verdreifacht. Das zeigt eine Auswertung der Jobbörse Indeed.

Auffällig sei, dass sich neun von zehn dieser Jobs auf fünf Bundesländer konzentrieren: Bayern, Baden-Württemberg, Berlin, Nordrhein-Westfalen und Hessen. "Die Ergebnisse unserer Analyse zeigen, dass gerade an diesen Standorten Innovationsführer zu Hause sind, die in derartige Zukunftsthemen investieren und mit ihnen wachsen", sagt Frank Hensgens, Deutschland-Chef von Indeed.

Die größte Lücke zwischen offenen Stellen und Bewerbern klafft der Auswertung zufolge in Hessen: Auf 2,16 Jobs kommt nur ein Kandidat, der nach einer entsprechenden Stelle sucht. In Berlin dagegen ist das Bewerberinteresse größer als die Anzahl ausgeschriebener Jobs: Hier kommt auf 0,61 Stellen ein Interessent.

Dass KI sich zum Jobmotor entwickelt, wird von einer weltweiten Studie der europäischen Unternehmensberatung Capgemini bestätigt. Darin geben 83 % der befragten Unternehmen an, dass KI neue Aufgaben und damit neue Stellen in ihren Organisationen geschaffen hat.

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