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Future Mobility

Kfz-Versicherungen tendieren zum Tele­matik-Tarif

Ab 2018 kann jeder Neuwagen auch das Fahrverhalten messen. Dann ist es für alle Autofahrer nur noch ein kleiner Schritt zum Telematik-Tarif. Bislang sind es vor allem junge Fahranfänger, die ihre Daten preisgeben, um die Versicherungsprämie zu reduzieren.

11.12.2017
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Quelle: AXA.de

Der Blick auf den Preis wird langfristig wohl die bisherige Abneigung der deutschen Kfz-Halter gegen Telematik-Tarife mildern: Sobald Autofahrer 50 bis 80 % sparen können, wenn sie defensives Fahrverhalten unter Beweis stellen, werden sich wahrscheinlich immer mehr vom Einheitstarif verabschieden.

Infolge einer neuen EU-Verordnung haben ab April 2018 alle Neuwagen Systeme zur Positionserfassung und Notfallmeldung an Bord. Das sogenannte eCall kann aber auch Fahrdauer und Fahrstil erfassen. Daraus errechnet sich ein Gesamtfahrwert, der die Höhe des möglichen Bonus bestimmt und für mehr Sicherheit im Straßenverkehr sorgen soll.

Derzeit zeichnen Versicherer wie Huk, Generali oder Signal Iduna das Fahrverhalten noch über eine eigens eingebaute Telematik-Box oder über eine spezielle Smartphone-App auf. Sie erfasst Daten zu Ort, Zeit, Geschwindigkeit, Beschleunigung, Bremsen und Lenken. Zielgruppe sind momentan vor allem Fahranfänger, für die sich die dadurch möglichen Einsparungen besonders lohnen. Anders beim Telematik-Tarif der AXA: Statt Dauerüberwachung werden hier bloß 40 Fahrten erfasst. Kunden können sogar nach jeder Fahrt selbst entscheiden, ob die Fahrt bei der Bewertung berücksichtigt werden soll. Allerdings sind beim AXA DriveCheck höchstens 15 % Rabatt drin.

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