Artificial Intelligence

Initiative von Bosch: 300 Millionen Euro für KI

Rund 300 Millionen Euro will Bosch bis 2021 in die KI-Forschung investieren.

06.02.2017 Jörn Brien

Bosch fokussiert Künstliche Intelligenz

Bosch AI Teaser
Vernetzte Fertigung: Industrie 4.0 bei Bosch. (Bild: Bosch)

Seit den 1950er Jahren beschäftigen sich Forscher mit dem Thema Künstliche Intelligenz (KI). Die zunehmende Automatisierung und Vernetzung, nicht zuletzt in privaten Haushalten, beim Autofahren oder in der Industrieproduktion, haben dem Machine-Learning einen kräftigen Schub beschert. Auch Unternehmen aus der Industrie widmen sich jetzt intensiv dem Thema KI, so auch Bosch, der weltweit größte Autozulieferer und IT-Spezialist auf dem Industriesektor.

Der Technologiekonzern hat angekündigt, bis 2021 rund 300 Millionen Euro in die KI-Forschung zu stecken. Anfang 2017 sind Bosch zufolge entsprechende Einrichtungen an drei Standorten, in Deutschland, den USA und Indien, an den Start gegangen. Dort sollen zunächst 100 IT-Profis die für die KI-Aufrüstung von Produkten notwendige Software entwickeln. In zehn Jahren, meint Bosch-Chef Volkmar Denner, sei kaum noch ein Produkt aus dem Konzern ohne künstliche Intelligenz denkbar. In fünf Jahren sollen Produkte mit künstlicher Intelligenz zehn Prozent des Bosch-Umsatzes erzielen, wie es in einer entsprechenden Mitteilung heißt .

Bosch: 6,6 Milliarden Euro für IoT und Elektromobilität

"Bosch befindet sich inmitten des größten Transformationsprozesses der Unternehmensgeschichte. Branchen, Märkte, Technologien – Bosch gestaltet den Wandel aktiv mit", sagte Denner. Im abgelaufenen Geschäftsjahr hat die Bosch-Gruppe ihren Umsatz um 3,5 Prozent auf rund 73,1 Milliarden Euro gesteigert . Die Investitionen in Forschung und Entwicklung, insbesondere für die Vernetzung über das Internet der Dinge und den Wandel hin zur Elektromobilität, wurden 2016 auf rund 6,6 Milliarden Euro erhöht.

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