Industrie 4.0

Industrie 4.0 führt zu tiefgreifenden Umwälzungen in der Struktur der

Dr. Martin Wrobel vom Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) beschäftigt sich mit den Folgen der Industrie 4.0:

01.03.2016
Industrie40_BA

Die Wirtschafts- und Arbeitswelt ist einmal mehr im Begriff, sich tiefgreifend zu wandeln. Treiber der sich verändernden Strukturen ist die voranschreitende Vernetzung der virtuell-digitalen und physischen Welt hin zu "cyber-physischen Produktionssystemen" (CPPS) sowie der signifikanten Fortschritte im Bereich des maschinellen Lernens. Vor dem Hintergrund dreier vorangegangener "industrieller Revolutionen" werden die Potenziale und Herausforderungen dieser Entwicklung gegenwärtig unter dem Namen "Industrie 4.0" diskutiert. Trotz der Tatsache, dass die Frage nach den Auswirkungen dieses technologischen Wandels auf Wirtschaft und Gesellschaft zur Zeit nicht abschließend beantwortet werden kann, ist die öffentliche Debatte häufig geprägt von der Sorge um potenziell negativen Arbeitsmarkteffekte. Dabei legen die Ergebnisse aktueller Studien nahe, dass der Beschäftigungsstand mittelfristig nicht wesentlich durch die Auswirkungen von Industrie 4.0 beeinflusst werden dürfte. Wohl aber sind tiefgreifende Umwälzungen in der Struktur der Beschäftigung zu erwarten. So werden sich Berufsbilder verändern müssen, die in hohem Maße durch Routinetätigkeiten geprägt sind, die aktuell schon von Robotern und Maschinen übernommen werden könnten. Dieser Druck zu Veränderungen nimmt in dem Maße ab, in dem Tätigkeiten einen Beruf bestimmen, die Komplexität, Kreativität und soziale Intelligenz erfordern.

Dr. Martin Wrobel vom Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung wird zu diesem Thema einen Vortrag halten: Dienstag, 15. März, um 10 und 14 Uhr, am Stand der Bundesagentur für Arbeit in Halle 11 (A33).

Das gesamte Angebot der BA auf der CeBIT finden Sie unter www.arbeitsagentur.de/cebit .

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