FinTech

Immer mehr Bankfilialen machen dicht

Internetnutzer suchen ihre Bankfiliale immer seltener auf – auch, weil sie den dort arbeitenden Beratern nur noch eingeschränkt vertrauen. Die Banken reagieren auf diesen schon länger anhaltenden Trend mit der Schließung vieler Filialen.

20.10.2017
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Quelle: Deutsche Bundesbank

Jeder vierte Internetnutzer geht heute gar nicht mehr auf die Bank, jeder zweite allenfalls sporadisch. Das ist das Ergebnis einer Studie von Bitkom Research . In Finanzfragen vertrauen rund 90 % der Befragten vor allem auf den Rat von Freunden und Familie, gut zwei Drittel verlassen sich auf Verbraucherportale, aber nur noch 31 % halten Bankberater für vertrauenswürdig. Noch schlechter schnitten nur Versicherungsvertreter ab, denen lediglich einer von vier Befragten vertraut.

Der Trend weg von der Filialbank und ebenso weg vom Gespräch mit dem Bankberater besteht schon seit Jahren und schlägt sich deutlich sichtbar auch in den Statistiken des Bankenverbands nieder: Gab es 2004 – vier Jahre vor dem großen Crash – noch insgesamt 47.835 Bankfilialen in Deutschland, ging deren Zahl bis zum Jahr 2015 auf 36.005 zurück. Neuere Zahlen stehen noch aus, doch das Filialsterben dürfte sich fortgesetzt haben.

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