Partnerland Japan

Im ITK-Handel mit Japan geht es wieder aufwärts

Zum Auftakt der CeBIT präsentierte Bitkom-Präsident Thorsten Dirks aktuelle Zahlen zum Umsatz mit ITK-Produkten und -Diensten: Im Handelsaustausch mit dem Land der aufgehenden Sonne bricht ein neuer Tag an.

27.03.2017
ITK-Handel mit Japan
ITK-Handel mit Japan gewinnt wieder stärker an Bedeutung. (Quelle: Bitkom)

Die Wirtschaftsdaten des Branchenverbands konzentrieren sich auf die Beziehungen zwischen Deutschland und dem diesjährigen Partnerland Japan . Demnach legte die Einfuhr von Produkten der Informationstechnik, Telekommunikation und Consumer Electronics im vergangenen Jahr um 11 % auf ein Volumen von rund 1,5 Milliarden Euro zu. Bereits 2015 hatte es ein Wachstum beim Import nach Deutschland gegeben, während 2013 und 2014 noch jeweils ein starkes Minus zu verzeichnen war. Auch die Ausfuhr von deutschen ITK-Produkten nach Japan ist seit 2014 wieder im Wachsen begriffen, sie ist im vergangenen Jahr um 5 % auf 284 Millionen Euro gestiegen.

Japan hält nach den USA den Spitzenplatz bei der Zahl der weltweit größten Hightech-Unternehmen. Von den 100 umsatzstärksten Firmen kommt rund ein Viertel aus dem fernöstlichen Land; Deutschland und Europa insgesamt sind in diesem Sektor dagegen unterrepräsentiert. Die deutsche ITK-Wirtschaft verzeichnet allerdings nicht nur im Handel mit Japan einen deutlichen Aufwärtstrend. Der Bitkom erwartet, dass die Umsätze in diesem Jahr um 1,3 % auf 161,4 Milliarden Euro steigen werden. Die Zahl der Beschäftigten soll um 21.000 auf dann 1.051.000 steigen. Damit wäre die Branche der zweitgrößte industrielle Arbeitgeber nach dem Maschinenbau und noch vor der Automobilindustrie.

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