Digitale Transformation

Im Handwerk wäre digital noch mehr drin

Deutsche Handwerksbetriebe stehen der Digitalisierung aufgeschlossen gegenüber, ihr volles Potenzial nutzt aber nur ein geringer Teil. Das ist das Ergebnis einer gemeinsamen Umfrage im Auftrag von Bitkom und ZDH.

20.03.2017
Handwerk Digitalisierung Bitkom
Ein Viertel der befragten Handwerksbetriebe setzt moderne digitale Technologien ein. (Quelle: Bitkom)

Befragt wurden 504 Handwerksbetriebe in Deutschland. 81 % gaben dabei an, grundsätzlich offen für den digitalen Wandel zu sein. Als mögliche Vorteile digitalisierter Prozesse nannten sie am häufigsten eine optimierte Lagerung und Verwaltung von Betriebsmitteln, die Zeitersparnis und eine flexiblere Arbeitsorganisation.

In der Praxis bleiben diese Potenziale jedoch häufig verschenkt. So hat zwar mehr als die Hälfte aller Handwerksbetriebe zumindest einen Teil ihrer Verwaltungsarbeiten digitalisiert, aber nur jeder fünfte Betrieb nutzt ein digitales Dokumentenmanagement, nur jeder Zehnte setzt Tracking-Systeme ein, um etwa Lagerbestände zu kontrollieren und Lieferwege am Computer zu verfolgen, und Roboter oder Drohnen kommen lediglich bei 2 bis 3 % aller Betriebe zum Einsatz. Um nun die digitalen Vorteile auch für kleinere Betriebe in greifbare Nähe zu rücken, hat der Zentralverband des Deutschen Handwerks deshalb das Kompetenzzentrum digitales Handwerk gestartet. Auf die Möglichkeit, seine Leistungen online zu präsentieren, verzichtet allerdings kaum noch ein Handwerksunternehmen: 95 % sind mit einer eigenen Website im Internet vertreten.

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