Digitale Transformation

IDC: Der digitale Wandel treibt Unternehmen in die Cloud

Die Cloud ist in den Unternehmen angekommen – und sie könnte noch einmal einen deutlichen Schub bekommen. Denn die flexiblen Dienste, die für die digitale Transformation nötig sind, beruhen ausnahmslos auf Cloud-Infrastrukturen.

30.12.2016
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Unternehmen werden sich zukünftig noch stärker auf Cloud-Dienste stützen.

Matthias Zacher, Senior Consultant und Cloud Analyst beim Marktforschungsunternehmen IDC, prophezeit in seiner jüngsten Marktsituationsanalyse, dass sich die Unternehmen zwangsläufig noch stärker auf Cloud-Dienste stützen werden. Denn um die digitale Transformation zu meistern, müssen die Firmen zunehmend in Technologien der sogenannten dritten Plattform investieren. Damit dies Scale-up-tauglich geschehen kann, braucht es die Cloud als Unterbau.

IDC fasst unter dem Begriff der dritten Plattform mobile Computing, Cloud-Dienste, Big Data und Analytics sowie soziale Netze zusammen. Zacher geht davon aus, dass bis 2020 die weltweiten Ausgaben für Cloud-Services, für Hardware und Software zu deren Unterstützung sowie für die Implementierung und das Management der Cloud-Dienste auf über 500 Milliarden US-Dollar wachsen werden. Das entspräche in etwa der dreifachen Höhe des heutigen Niveaus. Gleichzeitig zeichnet sich ab, dass die Hersteller ihre Produkte schwerpunktmäßig für die Cloud entwickeln, weshalb sich die Wirtschaft noch mehr auf die Cloud fokussieren dürfte. Zacher erwartet, dass bis 2018 etwa die Hälfte der Hardware und Software der Unternehmen in Cloud-Rechenzentren läuft, hybride und Multi-Clouds würden zum Regelfall werden. Zugleich dürften die meisten großen Firmen dann mehr Daten in der Cloud lagern als auf ihren lokalen Systemen.

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