Sascha Pallenberg

"Ich bin in Hannover, auf der CeBIT"

SXSW oder GDC? Austin oder San Francisco? Wo bist du die Woche? Können wir uns treffen? Ne, du… sorry, aber ich bin in Hannover, auf der CeBIT.

11.03.2016 Sascha Pallenberg
pallenberg

Wieder! Wie jedes Jahr und ja, ich werde nicht müde, mein Loblied auf eine ganze besondere Messe anzustimmen, die ja immer noch die größste "Computer"-Messe der Welt ist. Computer… achja, das "Computer-Messe" war gestern, denn was heißt das denn überhaupt noch in der Buzzword-Wolke aus Could-Computing, Internet of Things und Industry 4.0?

Es heißt vor allen Dingen, dass die CeBIT auch dieses Jahr wieder Brücken baut. Diese Messe ist Fuzzylogik in Reinkultur, die wichtigste Plattform für die Digitalisierung von Wirtschaft und Gesellschaft, von Arbeit und Leben. Die Schnittmenge von verschiedensten Industrien und damit in gewisser Weise auch zwischen den Kulturen. Hier die Dickschiffe wie IBM, SAP, Microsoft, Intel und Salesforce, dort das Rückgrat Mittelstand und eine vitale Startup-Szene, die nach all den Jahren endlich in Hannover angekommen zu sein scheint. Und genau damit wurde in Hannover ein Szenario geschaffen, dass in dieser Form einmalig ist.

Die kommenden 5 Jahre werden für alle Sektoren viel mehr fundamentale Veränderungen mit sich bringen, als die vergangenen 50 und auch hier muss die CeBIT sich weiterhin öffnen und zusehen Trends nicht nur zu begleiten, sondern zu definieren. Dazu gehört es auch, dass man in Zukunft die Kooperationen mit den Partnerländern weiter stärkt und vertieft. Gerade mit dem diesjährigen Partner Schweiz hat man ein Musterbeispiel für die digitale Transformation im Herzen Europas eingeladen. Davon profitiert nicht nur die CeBIT, sondern auch die Besucher und natürlich ebenso die weiteren Aussteller. Diese Messe ist ein Schmelztiegel und Networking-Event, welches Jahr für Jahr den Teilnehmern die einmalige Chance bietet, voneinander zu lernen. Sich auszutauschen und neben dem klassischen Ergebnis orientiertem Business, einfach auch mal von der Erfahrungen der Nachbarn zu profitieren.

Das kann der Standnachbar sein, der Sitznachbar auf der Global Conference, der neue Kontakt, den man auf einer der unzähligen Standpartys gemacht hat oder aber ein junger Gründer, dessen Startup-Pitch man gerade erleben konnte.

Möglichkeiten dazu bietet die CeBIT an jeder Ecke und in jeder Halle. Wer sich darauf einlässt und sich, wie diese Show, für den strukturellen Wandel öffnet, der wird erkennen, wie wichtig diese Woche im März ist. Für den Standort Deutschland, Europa und die ganze Welt.

Und dies sollte doch auch Anlass genug sein, dass das Rückgrat der deutschen Industrie endlich Hannover wieder für sich entdeckt. Von Wolfsburg ist es nur ein Katzensprung und Ingolstadt, Muenchen und Stuttgart sind auch nur eine knappe Flugstunde vom Messegelände entfernt.

Wo wenn nicht hier, könnte man das Auto der Zukunft definieren? Wenn Mobilität zum Service wird, dann braucht diese eine starke und umfassende Infrastruktur. Die CeBIT bietet hierfür auch in diesem Jahr Technologien und Lösungen an und wäre damit das ideale Umfeld.

Hatte ich nicht zuvor von Schnittmengen erzählt? Richtig!

Hey, wir sehen uns in Hannover!

Techlounge

Sascha Pallenberg schlägt auch dieses Jahr wieder seine Zelte in der Halle 2 (B30) bei INTEL auf und bietet täglich ein Programm der Extraklasse. Im Interview stehen ihm führende Köpfe und Experten von Unternehmen wie Microsoft, INTEL und vielen weiteren Rede und Antwort. Außerdem werden junge Gründer und Vertreter von etablierten Unternehmen aus der SCALE11 zu ihm stoßen, um mit ihm über ihre Geschäftsmodelle und das Startup-Ökosystem zu sprechen.

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