5G

IBM und Ericsson funken 5G im Millimeterwellenband

Das Rennen der Netzwerkausrüster um die führende 5G-Technologie für das Internet der Dinge geht in die Spurtphase. Eine Möglichkeit könnten leistungsstarke Basisstationen sein, die im EHF-Band senden.

17.02.2017
Funkturm Communication Sonnenuntergang
IBM und Ericsson funken 5G im Millimeterwellenband. (Foto: Shutterstock.com)

Nach eigenen Angaben haben IBM und Ericsson bei der Entwicklung von Antennen für 5G einen Durchbruch erzielt . Das unscheinbare Modul – nach Angaben von Ericsson ist es etwa halb so groß wie ein gängiges Smartphone – arbeitet im sogenannten Millimeterwellenband mit Frequenzen im 28-GHz-Spektrum, also in einem um den Faktor 10 höheren Frequenzbereich als dem, den heutige Mobilgeräte nutzen.

Dr. Dario Gil, Vizepräsident Science & Solutions bei IBM Research, sieht in der Phased-Array-Antenne, die für die 5G-Basisstationen der Zukunft gedacht ist, einen wichtigen Forschungserfolg, nicht zuletzt aufgrund der kompakten Maße und der niedrigen Kosten, wodurch die Lösung für Netzwerkausrüster und -betreiber kommerziell interessant werde. Der Extremely-High-Frequency-Erfolg von IBM Research und Ericsson ist das Resultat einer bisher zweijährigen Zusammenarbeit mit dem Ziel, phasengesteuerte Gruppenantennen für die 5G-Technologie zu entwickeln.

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