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Hannover empfängt CeBIT-Gäste mit offenen Armen

Am 20. März öffnet die CeBIT 2017 ihre Pforten für Aussteller und Besucher aus aller Welt. Rund um die CeBIT wird es in der niedersächsischen Landeshauptstadt Aktionen passend zur weltweit größten Digitalmesse und zum diesjährigen Partnerland Japan geben.

14.03.2017
Flaggen CeBIT

Hannover. Eine Woche ist Hannover wieder die weltweite Hauptstadt für das digitale Business und empfängt Aussteller und Besucher der CeBIT aus aller Welt. Die niedersächsische Landeshauptstadt empfängt die Gäste mit offenen Armen und einem breiten Programm – zusätzlich zur CeBIT.

"Die CeBIT und Hannover rücken in diesem Jahr noch näher zusammen", sagte Oliver Frese, Vorstand der Deutschen Messe AG, am Dienstag in Hannover. "Für die Gäste aus aller Welt ist der Besuch der CeBIT viel mehr als nur das Erlebnis auf dem Messegelände. Die Besucher fühlen sich umso wohler, je mehr Stadt und Messe im Gleichklang vibrieren."

"Hannover und Messe sind untrennbar miteinander verbunden. Beide stehen für Dialog und Wissenstransfer, Offenheit und internationale Kooperation. Daraus entstehen Innovation und Fortschritt", betont Hannovers Oberbürgermeister Stefan Schostok. "Unsere Stadt ist als dynamischer und international vernetzter Wirtschafts- und Wissenschaftsstandort auf dem Weg zur ‚Digital City Hannover‘. Wir richten unser Handeln auf die drei Säulen Wirtschaft, Wissenschaft und Verwaltung aus und führen diese zusammen."

Die bereits gute Breitband-Versorgung, Spitzenforschung bei Web Science (Forschungszentrum L3S), innovative und kreative Netzwerke und eine wachsende Startup-Szene (Venture Villa, Halle 96, Gründungswettbewerbe) sind nur einige Beispiele für das große Potenzial Hannovers. Die Stadtverwaltung befindet sich ebenfalls im Umbruch und erarbeitet aktuell eine umfassende Digitalisierungsstrategie.

Erstmals gibt es zur CeBIT einen internationalen Empfang im Rathaus der Landeshauptstadt am Montag, 20. März. Ausländische Aussteller sind ebenso eingeladen wie die hannoversche Wirtschaft und Politik. Schostok: "Wir wollen mit diesem ‚Town Hall Meeting‘ zeigen: Die Welt der Digitalisierung ist in Hannover nicht nur zu Gast. Wir bringen Aussteller und unsere Wirtschaft zusammen." CeBIT-Chef Frese ergänzte: "Wir schaffen mit dem Empfang eine erstklassige Plattform zur Vernetzung."

Weclash als neue Plattform

Eine neue Plattform im Internet führt eine Auswahl von Veranstaltungen in der Stadt und auf dem Messegelände insbesondere für die kreative und junge Startup-Szene aus aller Welt zusammen. Bei weclash.de tauchen Termine für Startup-Meetups, Diskussionsrunden und Konzerte auf, die auch ohne CeBIT-Ticket zu besuchen sind. "Weclash.de ist ein junger Navigator durch die Termine in der Stadt in der CeBIT-Woche", sagte Frese.

Ausstellung im Kunstverein: "What Would I Do In Orbit?"

Schon in den vergangenen Jahren hat sich der Kunstverein während der CeBIT das Thema Digitalisierung als Leitmotto für die jeweils aktuelle Ausstellung gewählt. So auch in diesem Jahr: "What Would I Do In Orbit” zeigt Werke der belgischen Künstlerin Anne-Mie Van Kerckhoven. Ausgangspunkt der Arbeiten von van Kerckhoven bildet das menschliche Gehirn mit seinen analytischen wie auch irrationalen Möglichkeiten von Wahrnehmung und Erkenntnis. Die Ausstellung umfasst Werke aus insgesamt vierzig Jahren der zunächst als Grafikerin ausgebildeten Künstlerin. Sie beschäftigte sich früh mit Forschungen zu künstlicher Intelligenz, wodurch Bildsprachen bestimmend wurden, die durch wissenschaftliche Bildverfahren geprägt sind. Eigens für die Ausstellung entwickelte Displays unterteilen die insgesamt zwölf Kapitel der Retrospektive. Letztendlich funktioniert die gesamte Ausstellung selbst als eine Art Gehirn, in dem das Querdenken leichtfällt. Messebesucher erhalten mit ihrem CeBIT-Ticket vergünstigten Eintritt (4 Euro statt 6 Euro). Der Besuch ist auch abends möglich, da während der CeBIT die Öffnungszeiten erweitert werden.

Schaufenster-Wettbewerb mit der City-Gemeinschaft Hannover

In Zusammenarbeit mit der City-Gemeinschaft Hannover werden die Kaufhäuser und Einzelhändler in der Stadt aufgerufen, ihre Schaufenster oder Themeninseln passend zum CeBIT-Partnerland Japan zu dekorieren. Das Ganze ist ein Wettbewerb, bei dem letztlich eine gemeinnützige Organisation profitieren wird. Mit großen Bannern über den Hauptachsen der Fußgängerzone werden die internationalen Gäste mit einem japanischen "Irasshaimse" begrüßt.

Einblicke in die japanischen Künste auf der CeBIT

Die Deutsch-Japanische Gesellschaft stimmt die Messegäste am Eingang Nord 1 zum Messegelände auf Japan ein. Es werden Origami verteilt und die Kunst der japanischen Kalligraphie angewandt.

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