Business Process Management

GFOS: Der Mensch soll profitieren

Digitalisierung steht nicht nur für Software und Systeme; sie betrifft auch Menschen. Um diesen wichtigen Teilaspekt kümmert sich die Essener GFOS mbH. Den idealen Ausgangspunkt für ihre Mission hat die Workforce- und MES-Spezialistin in der CeBIT gefunden.

10.09.2015
GFOS

"Traditionelle Schichtsysteme, manuelle Einsatzplanung und Excel-Tabellen – in Sachen Personal arbeiten große Teile der Industrie noch erstaunlich analog", sagt Miriam Czepluch-Staats, Marketingleiterin der Essener GFOS mbH.

Eine gerechte, effiziente Planung sei auf manuellem Wege aber fast unmöglich. Nach Marktanalysen des Softwarehauses steigt deshalb die Nachfrage nach leistungsstarken Personaleinsatzplanungs- systemen.

"Workforce Management" heißt das im Zeitalter der Digitalisierung.

Czepluch-Staats: "Um attraktive Arbeitszeitmodelle und Arbeitsplätze anzubieten und für die Fachkräfte von morgen attraktiv zu sein, wird die Organisation der Arbeitszeiten modernisiert und flexibilisiert. Festgefahrene, nicht mehr zeitgemäße Muster werden durchbrochen."

Auf ihrer Mission, die Digitalisierung in die Wirtschaft zu tragen, hat die GFOS die CeBIT wiederentdeckt. Nach vierjähriger Pause kehrte die Firma 2015 auf das weltgrößte Event für Business-IT zurück. Neben Lösungen für Workforce-Management entwickelt die GFOS Manufacturing Execution Systems (MES) und Lösungen für die Zutrittskontrolle. Ihre Softwaremodule lassen sich zu einem mehrdimensionalen Ressourcen-Management-System ausbauen. Im Mittelpunkt des CeBIT-Auftritts stand das neue Release gfos 4.8.

"Die CeBIT war für uns perfekt, denn wir sind branchenübergreifend tätig. Wie die CeBIT richten wir uns nicht nur an die Industrie, sondern auch an Handel und Dienstleistung. Das neue Release kam überall sehr gut an".
Miriam Czepluch-Staats

Auch die Doppelrolle der CeBIT als Ausstellung und Kongressveranstaltung nutzte die Firma ausgiebig: GFOS-Geschäftsführer Burkhard Röhrig stand bei zahlreichen Vorträgen und Diskussionen auf dem Podium. "Viele CeBIT-Events hatten ein 4.0 im Titel – das zeigt, wie sehr das Thema alle beschäftigt", stellt GFOS-Marketingleiterin Miriam Czepluch-Staats fest. "Die Öffentlichkeit ist beim Thema Industrie 4.0 hin- und hergerissen zwischen Blütenträumen von der 'Neuen Arbeit' und Schreckensszenarien von Arbeitsplatzverlusten." Was in der Regel fehle, sei eine "aktive Gestaltung der humanen Seite von Industrie 4.0". Dabei würden die Interessen von Unternehmen und Mitarbeitern so abgestimmt, "dass Mitarbeiter vom Wandel profitieren, statt Opfer der industriellen Revolution zu sein", so Czepluch-Staats. Die GFOS spricht deshalb gerne von "Industrie 4.0 Human"!

Die Ausrichtung der CeBIT auf 100 Prozent Business – für die GFOS war dies der richtige Schritt.

"Als CeBIT-Rückkehrer sind wir vom neuen Ansatz der Messe und der Halle 5 sehr überzeugt. Sicherlich wird er das Event stärken. Für uns ist auf jeden Fall klar: Wir sind auch 2016 dabei."
Geschäftsführer Burkhard Röhrig

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