Digital Health

Gesundheitsdaten sollen sicher bleiben und sich nützlich machen

Nicht nur manische Optimierer finden Vitaldaten prima. Immer mehr Menschen betreiben kraft Smartphone, Smartwatch und Fitness-Armband selbstbestimmte Gesundheitsvorsorge. In diesen Trend passt eine datenschutzrechtlich vertrauenswürdige Health-Cloud.

04.04.2017
Digital Health Gesundheitscloud
In den Trend der Smartwatches und Fitness-Armbänder passt eine datenschutzrechtlich vertrauenswürdige Health-Cloud. (Foto: HPI)

Der Patient im Jahr 2020 kennt sein genetisches Profil, seine Krankheiten und seine Gesundheitsrisiken. Er akzeptiert außerdem Anreizsysteme, die gesundes Verhalten belohnen, zum Beispiel in Form von Beitragsrückerstattungen oder Boni für Nichtraucher. Behörden und die Wirtschaft arbeiten mit Patienten-Communities, Kliniken und Krankenkassen zusammen, um kostenoptimierte Behandlungsmethoden zu definieren. Was eine weltweite Deloitte-Studie schon vor drei Jahren als Vision zeichnete, wird in einem wichtigen Punkt vielleicht bald Wirklichkeit: Wissenschaftler des Hasso-Plattner-Instituts (HPI) arbeiten derzeit an einer patientenzentrierten Plattform für Gesundheitsdaten.

Das kürzlich gestartete Open-Campus-Projekt Gesundheitscloud soll persönliche Gesundheitsdaten sicher an einem zentralen Ort verwahren. Neben Informationen aus ärztlicher Behandlung könnten damit auch Genom- oder Fitnessdaten erfasst werden. Aktuelle Bitkom-Zahlen haben zuletzt gezeigt, dass die Bundesbürger derartigen Digital-Health-Konzepten grundsätzlich positiv gegenüberstehen. Das HPI will in diesem Trend dazu beitragen, dass Kranke und Gesunde die Datenhoheit behalten.

Digital Health Fashiontech & WearablesBiometricsRecht & Datenschutz RSS Feed abonnieren