Startups

Gesucht: Startup-Helden für die digitale Zukunft, Teil 2

Sie schonen unsere Umwelt, machen die Strände sicherer oder machen unsere Kinder ganz fix zu Sprachvirtuosen: Unter den Startups auf der SCALE11 gibt es viele unerkannte Helden. Ein paar stellen wir Euch im letzten Beitrag unserer Reihe vor.

18.03.2016
StartupHeroes2

Windcloud: die Umweltretter

Nordfriesland ist grün – in vielerlei Hinsicht. Das beweist das Startup Windcloud, sesshaft an der dänischen Grenze. Die Cloud-Services des Unternehmens sind komplett nachhaltig: "Bei uns kommt der Strom direkt aus dem Windrad ins Rechenzentrum: grün, aber nicht teuer", so Marketing Manager Bastian Springer. Das Startup greift auf vorhandene Windparks zurück – denn Wind gibt es in Nordfriesland mehr als genug. Und falls die frische Brise doch einmal ausbleiben sollte, schalten die Rechenzentren auf einen Hybridspeicher um, in dem die Energie gespeichert wird. Zur „Not“ tut‘s dann auch Solarstrom oder Biogasstrom. Für seine Idee wurde das Startup kürzlich mit einem Innovationspreis für Grüne IT ausgezeichnet. Mehr

Beachegg: die Verbrechensbekämpfer

Da liegt man alleine am Strand, die Sonne knallt und man möchte einfach nur ins kühle Nass. Aber wohin mit den Wertgegenständen? Einmal außer Reichweite und die perfekte Gelegenheit für Diebe ist da. Genau dieses Problem wollte Balazs Csapo lösen und hat kurzerhand beachegg gegründet. Das ungarische Startup stellt einen mobilen und vollvernetzten Hightech-Safe her. Ausgestattet mit GPS-Chip und SIM-Karte lässt sich der Kunststoff-Behälter jederzeit orten, andere Geräte können mit dem Safe Daten austauschen. Einmal verschlossen, schlägt das Beachegg sofort Alarm, wenn sich ein Langfinger daran zu schaffen macht. Die Position wird in Echtzeit in die Cloud gesendet. "Damit können wir die Welt ein bisschen sicherer machen", so Géza Szekeres, UX-Mitarbeiter bei beachegg. #startupheroes Mehr

Linguwerk: die Lehrmeister

Wie lernen Kinder eine Sprache am besten? Spielerisch natürlich. Das Technologie-Startup Linguwerk stellt dazu sogenannte Dialog Toys her. "Wir kommen aus der Signalverarbeitung – ob akustisch, sprachlich oder visuell, das ist unsere Leidenschaft“, so Mitgründerin Karina Matthes. Lingufino beispielsweise ist eine sprechende Plüschfigur, die verschiedene Bilderbücher voller Abenteuergeschichten mitbringt und den frühkindlichen Spracherwerb fördert – durch Hightech-Spracherkennung. Aus Kindern können so im Nu Sprachvirtuosen werden. Von ihren Produkten sind Matthes und Mitgründer Rico Petrick überzeugt. "Das Unternehmen auch nach fünf Jahren am Leben zu erhalten, am Markt bestehen – darin liegt die Kunst“, so Petrick. Linguwerk Lingufino

Animus Home: die Hausvernetzer

Die Kartons sind ausgepackt, die Smart-Home-Geräte eingerichtet. Aber nichts funktioniert, wie es soll. Ein Umzug brachte die Gründer Fidan, Vatan, Vigan und Jonas auf die Idee, mit einer eigenen Lösung ihre intelligenten Geräte diverser Hersteller miteinander zu vernetzen. "Wir verändern die Art und Weise, wie wir mit unserem Zuhause interagieren", sagt Fidan von Animus Home. So kann eine vernetzte Glühbirne mit dem Steuergerät Animus Heart mehrere Funktionen übernehmen, je nachdem mit welchen anderen Smart Devices sie kommuniziert: Sie kann für Sicherheit sorgen, indem sie aufleuchtet, wenn Unbefugte vor der Tür stehen. Oder sie kann durch unterschiedlichste Lichtstimmungen für Unterhaltung sorgen. Mithilfe der sogenannten hApps können Anwender präzise festlegen, wie welche Geräte miteinander arbeiten sollen. Mehr

Haben Sie den ersten Teil unserer Startup-Helden-Reihe verpasst? Dann hier entlang.

Weitere Helden lernen Sie im nächsten Jahr kennen – auf der SCALE11 zur CeBIT 2017.

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