Smart Home

Gateways öffnen Fenster und Türen fürs Internet der Dinge

Smarte Gebäude sollen sich zentral steuern lassen. Wer seine Management-Plattform durchsetzt, hat den Schlüssel zum Servicegeschäft 4.0.

03.02.2017
Alles wird an das Netz angeschlossen
Schüco will die Steuerungen in seinen Fenster-, Tür- und Fassadensystemen mithilfe von IoT-Technologie vernetzen.

Schüco will die Steuerungen in seinen Fenster-, Tür- und Fassadensystemen mithilfe von IoT-Technologie vernetzen. Im Ergebnis soll es dann möglich sein, die Produkte zentral zu steuern und zu überwachen. Dazu kooperiert der Hersteller mit der QSC-Tochter Q-loud . Deren IoT-Experten entwickeln die benötigte Hardware – also die Gateways zur Ansteuerung der bestehenden Steuerungssysteme – und stellen die Schüco-IoT-Plattform zur Verfügung. Zudem entwickelt Q-loud auch die zugehörige Smartphone-App. Sie erlaubt unter anderem eine eindeutige Authentifizierung berechtigter Nutzer. Abgesichert wird die Datenkommunikation mit einer durchgehenden Ende-zu-Ende-Verschlüsselung.

Damit macht das Bielefelder Unternehmen einen weiteren Schritt vom Produktanbieter zum Servicebetreiber, wie er zurzeit allenthalten zu beobachten ist. So liefern sich seit vergangenem Jahr die Netzwerkausrüster und Hersteller von Access Points ein Wettrennen um die erfolgreichste Cloud-Konsole, mit der Unternehmen und Dienstleister ihre Installationen verwalten und im Blick behalten können. Generell ist die Vernetzung von Smart Homes neben Automotive das zweite große Innovationsfeld im IoT-Markt. Hier zeichnen sich konvergente Lösungen ab, die in der Lage sind, die konkurrierenden Protokolle für Beleuchtung, Überwachung, Brandschutz, Heizung, Türen und Fenster zusammenzuführen.

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