Internet of Things

Gartner rechnet für 2017 mit 8,4 Milliarden vernetzten Dingen

Schon in diesem Jahr wird es mehr vernetzte IoT-Dinge geben, als Menschen auf unserem Planeten leben. Im Feld treiben vor allem die Consumer, profitabler sind aber Industrie und Handel.

17.02.2017
Gartner IoT Applications
Das Marktforschungsunternehmen Gartner prognostiziert für 2017 einen Anstieg der vernetzten Dinge um fast ein Drittel. (Grafik: Gartner)

Das Marktforschungsunternehmen Gartner prognostiziert für 2017 einen Anstieg der vernetzten Dinge um fast ein Drittel auf dann 8,4 Milliarden. Bis 2020 soll die Zahl der Datenpunkte im Internet of Things sogar auf 20,4 Milliarden angewachsen sein. Regional sieht Gartner China, Nordamerika und Westeuropa als Treiber dieses technologischen Fortschritts: Zwei von drei vernetzten Geräten sind in diesen Teilen der Welt zu Hause.

5,2 Milliarden der vernetzten Geräte, also 63 %, ordnet Gartner dem Konsumentensegment zu. Neben vernetzten Fahrzeugen gehören dazu Smart-TVs und digitale Settop-Boxen. Insofern verwundert es nicht, dass jüngst eine Marketo-Erhebung zu IoT und Marketing ergeben hat, dass 31 % der internationalen Marketer im Internet der Dinge den Kanal Nr. 1 für Kundenkontakte sehen. Bei den US-Kollegen teilen diese Ansicht aber nur 16 % – dort setzt man derzeit mehr auf Predictive Learning (69 %).

Im industriellen Bereich sind Gartner zufolge smarte elektronische Messgeräte und kommerziell genutzte Sicherheitskameras die meistgenutzten IoT-Dinge. Die höheren Ausgaben auf diesem Gebiet haben industrielle Abnehmer vor sich: 964 Milliarden US-Dollar geben sie voraussichtlich für vernetzte Technologie aus, die Konsumenten dagegen "nur" 725 Milliarden.

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