Research & Innovation

Futurium: die Zukunft sehen und formen

Lightning Talk, Fast Forward Workshops, Future Fab Lab … Mit neuen interaktiven Formaten will das Futurium CeBIT-Besucher inspirieren.

07.12.2016
Futurium Teaser
Das Futurium soll die Lust auf eine Beteiligung an der Zukunftsgestaltung wecken.

Im Sommer 2017 öffnet am Berliner Spreeufer das Futurium die Tore und lädt die Besucherinnen und Besucher zur Beteiligung ein. In dem Ausstellungs-, Experimentier- und Veranstaltungsforum, so der Gründungsgedanke, kommen "Politik, Wissenschaft, Wirtschaft und die Bürgergesellschaft zusammen, um Ideen auszutauschen und über die Zukunft zu diskutieren".

Die Kernaufgaben des Futuriums bestehen darin, Interesse an der Zukunft zu wecken und Lust auf Beteiligung an der Zukunftsgestaltung zu machen. Bereits im März wird das Futurium-Team auf der CeBIT aktiv, um "Besuchern den Blick in die technologische Zukunft zu ermöglichen", erklärt Nicole Schneider, Kaufmännische Geschäftsführerin des Futuriums. Der CeBIT-Auftritt bildet den Auftakt für das Eröffnungsjahr 2017 des Futuriums. "Die Messe ist eine unserer ersten Veranstaltungen", ergänzt David Weigend, Leiter Partizipation und Bildung. In einem "interaktiven Workshop- und Experience-Space" werden neue Formate getestet, die Teilnehmer inspirieren und in Austausch über die Zukunft bringen sollen. Zu diesen neuen interaktiven Formaten gehören beispielsweise die Lightning Talks. Im "Science Slam"-Stil halten hier Zukunftsforscher, Wissenschaftler, Designer und Künstler kurze Vorträge zu den schier grenzenlosen Möglichkeiten der IT. Pro Messetag sind vier Lightning Talks geplant.

Rund 30 Minuten nehmen die Fast Forward Workshops in Anspruch, die spontanen Messebesuchern die Chance geben, sich mit Methoden der kreativen Zukunftsgestaltung vertraut zu machen. Für die täglichen Workshops sind keine Vorkenntnisse nötig. Geplante Themen sind "Future Foresight – drei Basistools für strategische Zukunftsplanung", "Future Prototyping – heute die Produkte der Zukunft bauen", "Design Thinking – kreativ im Team die Services der Zukunft entwickeln" und "Roadmapping – mit Plan in die Zukunft".

"Wir möchten, dass die Teilnehmer Know-how mit nach Hause nehmen", erklärt David Weigend. Wer die frisch gewonnenen Erkenntnisse gleich an Ort und Stelle umsetzen möchte, kann das im Future Fab Lab tun. Hier können die Besucherinnen und Besucher "Prototypen für die Welt von morgen" entwickeln.

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