Virtual Reality

Für Spiele-Entwickler sind VR-Games zu gefährlich

Der Spielemarkt folgt derselben Logik wie Hollywood: Ein Sequel folgt auf das andere. Denn neue, gar innovative Entwicklungen sind kostspielig und riskant. Das gilt speziell für Virtual-Reality-Games.

05.01.2017
CeBIT 17_Topthema__VR E-Commerce
Gibt es bald keine VR-Games mehr?

Dass der Unterhaltungssektor – insbesondere die Games-Branche – Virtual Reality zum Durchbruch verhelfen wird, könnte sich als Trugschluss erweisen. Das lässt sich aus einem Beitrag schließen, den Dean Hall, Schöpfer des Computerspiels DayZ , auf Reddit veröffentlicht hat. Er greift darin die häufig geäußerte Kritik an Entwicklern auf, die sich auf Exklusiv-Deals mit einzelnen Hardware-Herstellern eingelassen haben: "Die Wahrheit ist: Diese Entwickler sind diese Deals eingegangen, damit ihre Spiele überhaupt erscheinen können."

Ohne solche – wenigstens zeitlich begrenzten – Exklusivgeschäfte sei es für kleinere Studios nicht möglich, kostendeckend zu arbeiten, geschweige denn, Gewinn zu erzielen. Dieser ist naturgemäß abhängig von den verkauften Stückzahlen, und diese wiederum stehen auf dem noch sehr jungen Virtual-Reality-Markt bislang in keinem Verhältnis zu den Stückzahlen, die sich mit Entwicklungen für den PC oder etablierte Konsolen erzielen lassen. Hall bestätigt damit die Einschätzungen von VR-Marktbeobachtern, die zuletzt ihre Erwartungen an das Segment Spiele deutlich nach unten korrigiert hatten .

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