Business Security

Fraunhofers gelungener Daten-Spagat

Das Fraunhofer-Institut für Experimentelles Software Engineering (IESE) zeigt auf der CeBIT 2017, wie man mit der IND²UCE-Technologie sensible Kundendaten Gewinn-bringend nutzen kann, ohne sie der Gefahr des Missbrauchs auszusetzen.

15.02.2017
Fraunhofer Induce Security

Der wirtschaftliche Erfolg eines Unternehmens hängt zunehmend von dessen Umgang mit seinen Daten ab. Das betrifft insbesondere den Datenaustausch. Wie aber lassen sich die in ihnen vorhandenen Potenziale Gewinn-bringend nutzen, ohne die Kontrolle über die Daten zu verlieren? Wer als Unternehmer zukünftig selbst bestimmen will, was mit seinen Daten passiert, sollte auf dem Gemeinschaftsstand der Fraunhofer-Gesellschaft auf der CeBIT 2017 in Hannover vorbeischauen. Denn dort erfährt man, wie Datenurheber mit der vom Fraunhofer IESE zur Marktreife entwickelten IND²UCE-Technologie ab sofort aktiv steuern können, wie ihre Daten verwendet werden dürfen.

IND²UCE (Integrated Distributed Data Usage Control Enforcement) bietet ein zentrales anpassbares Regelwerk zur Beschreibung und Durchsetzung von Datennutzungsrichtlinien und sorgt damit auch gleich für entsprechende Rechtssicherheit, wenn in gut einem Jahr die neue EU-Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) zur Anwendung kommt. IND²UCE erlaubt es dem Datenurheber ganz individuell festzulegen, zu welchem Zweck und in welcher Art seine Daten genutzt werden dürfen. Dabei unterstützt IND²UCE den Anwender sowohl technisch als auch operativ. Mit diesem bisher noch eher unbekannten Konzept der Datennutzungskontrolle könnte IND²UCE die erhoffte Lösung sein, einerseits die Herausforderungen beim Datenschutz-konformen Umgang mit Kundendaten zu meistern und gleichzeitig das Datenpotenzial bestmöglich auszuschöpfen.

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