Drones

Frankreich: DPD geht mit Drohnen in den Regelbetrieb

Bergregionen, Inseln und abgelegene ländliche Gegenden sind die Haupteinsatzgebiete für Paketdrohnen. Bisher waren es Testflüge, jetzt aber hat die Direction générale de l’Aviation civile erstmals grünes Licht für den unbemannten Postflugverkehr gegeben.

29.12.2016
DPD Drohne
Der Flug der Drohnen wird von einem Kontrollzentrum überwacht (Foto: DPD)

Der französische Paketpostzusteller DPDgroup, der in Deutschland mit der Marke DPD aktiv ist, hat den nach eigenen Angaben weltweit ersten Linienbetrieb mit Drohnen aufgenommen. Einmal pro Woche verkehrt nun ein unbemanntes Flugobjekt zwischen Saint-Maximin-La-Sainte-Beaume und einem Startup-Zentrum im benachbarten Pourrières in der südfranzösischen Provence. Die Entfernung zwischen den beiden Orten beträgt rund 15 km, die die Drohne vollständig autonom zurücklegt. Dabei erreicht sie eine Geschwindigkeit von 30 km/h und befördert Pakete bis zu einem Gewicht von 3 kg. Der Flug wird von einem Kontrollzentrum überwacht.

Mittlerweile zeichnet sich ab, dass die Logistikunternehmen den Einsatz von Drohnen vor allem in solchen Gebieten für sinnvoll halten, in denen der Pakettransport auf anderen Wegen erheblich teurer oder gar nicht rentabel ist. So hat die deutsche DHL in diesem Jahr die Paketzustellung per Drohne im bayerischen Reit im Winkel getestet, die schweizerische Post will im kommenden Jahr die beiden Standorte eines Firmenkunden mit Transporten per Fluggerät verbinden und Amazon präsentiert seit Mitte Dezember auf seiner Website ein Video , das die erste Prime-Air-Auslieferung eines Pakets an ein abgelegenes Haus in England zeigt.

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