Augmented & Virtual Reality

Fords neue VR-App soll Leben retten

Mit einer App will Ford speziell junge Autofahrer sensibilisieren: Plastisch führt ihnen Virtual Reality (VR) vor Augen, dass Ablenkungen während der Fahrt tödlich enden können.

12.10.2017
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Quelle: Shutterstock

Der Autobauer entwickelte die App " Ford Reality Check " zusammen mit Google und der Agentur Happy Finish , die VR-Technologie stammt von Google Daydream . Die App simuliert die Situation eines jungen Autofahrers, der Freunde auf dem Weg zu einer Party abholt. Ablenkungen gibt es viele, von Anrufen über Textnachrichten bis zu gesprächigen Beifahrern, und sie führen schließlich zu einem tödlichen Unfall.

Dieses VR-Lernprojekt habe sogar das Potenzial, "vielen jungen Fahrern das Leben zu retten", so Steve Paler von Google. Jim Graham von Ford ergänzt: "Studien deuten darauf hin, dass Erfahrungen in virtuellen Welten auch das Verhalten in der realen Welt positiv beeinflussen können." Der "Ford Reality Check" soll bald in Fahrsicherheitstrainings in Europa demonstriert werden und später im Google Play Store verfügbar sein.

Auch andere Organisationen setzen VR-Technologie bereits für gute Zwecke ein. Laut dem Portal vrodo.de hat das Deutsche Rote Kreuz (DRK) einen Rettungswagen originalgetreu in der virtuellen Realität nachbauen lassen. Dadurch könnte gerade Auszubildenden der Ablauf von Einsätzen praxisnah vermittelt werden, heißt es beim DRK.

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