Augmented & Virtual Reality

Ford macht Probefahrten im Wohnzimmer möglich

Im Bereich künstliche Intelligenz ziehen die Automobilhersteller bereits davon. Aber auch andere Digitalisierungstechnologien kommen der Branche zupass, zum Beispiel VR-Brillen für den Vertrieb.

07.04.2017
Ford Probefahrten im Wohnzimmer Virtual Reality
Ford will Interessentenbald die Möglichkeit geben, sich Eindrücke von den Eigenschaften seiner Fahrzeuge zu verschaffen - mit VR. (Foto: Ford)

Ford will Interessenten in Zukunft die Möglichkeit geben, sich realistische Eindrücke von den Eigenschaften seiner Fahrzeuge zu verschaffen, ohne dass die prospektive Kundschaft dazu die eigenen vier Wände verlassen müsste. Die Zielvorstellung: Der potenzielle Kunde testet verschiedene Fahrzeugmodelle mittels Virtual Reality, bereits bevor er sich auf den Weg zum Autohändler macht. Dort hat er dann bereits eine klare Vorstellung vom Fahrzeug seiner Wahl. Wie es in einer Mitteilung von Ford heißt, sind die Pläne für solche virtuellen Probefahrten bereits weit gediehen. Sogar "der spezifische Geruch des Fahrzeuginnenraums" soll künftig zur virtuellen Probefahrt gehören. Andere Autobauer haben vergleichbare Schnupperlösungen bereits etabliert: Cadillac hat im Frühsommer 2016 Händler vor Ort mit VR-Sets ausgerüstet, und eine VR-Fahrt im echten Peugeot war zum Beispiel auf der letzten Amsterdam International Motor Show (AutoRAI) möglich. Auch Audi nutzt Headsets mittlerweile im Verkauf.

Ford nutzt VR-Technologien außerdem bei der Produktentwicklung: So brauchen die Entwickler im Designstudio keinen physischen Prototyp mehr, wenn sie zum Beispiel das Cockpit einer neuen Baureihe entwerfen. Das im Sommer erscheinende neue Modell des Ford Fiesta gehört zu den ersten, bei denen diese Designtechnologie zum Einsatz gekommen ist.

Augmented & Virtual Reality RSS Feed abonnieren