5G

Fernwartung funktioniert über Provider-Netze hinweg

Der Mobilfunk der fünften Generation ist stark genug für anspruchsvolle Services wie Remote Maintenance mit Augmented Reality. Dafür müssen die Netzbetreiber aber international zusammenarbeiten.

20.02.2017
5G Network Slices
Fernwartung funktioniert über Provider-Netze hinweg

Die Telekommunikationskonzerne Deutsche Telekom, Ericsson und SK Telecom aus Südkorea haben in einem Testaufbau die Technik des Network Slicing demonstriert, die über 5G den Aufbau eines Ende-zu-Ende-Netzwerks ermöglicht. Mit Federated Network Slicing für 5G-Roaming wird dieser Ansatz auf besuchte Netzwerke ausgedehnt. Im Test wurde ein Netzwerk der Deutschen Telekom in Bonn mit einem Netz von SK Telecom auf der südkoreanischen Insel Yeongjongdo verbunden. Anschließend wurde in einer praxisnahen Anwendung gezeigt, wie ein Servicetechniker über Augmented Reality mit Kundendienstmitarbeitern im anderen Netzwerk kommunizierte.

Bei Network Slices handelt es sich um virtuelle Netzwerke, die über das kommende 5G-Mobilfunknetz mit hohen Übertragungsraten und sehr geringen Latenzzeiten Daten austauschen können. Die Telekommunikationsunternehmen wollen mit der neuen Technik beispielsweise weltweit tätige Servicefirmen ansprechen, die Geschäftskunden in mehreren Ländern und auf verschiedenen Kontinenten bedienen wollen. Dafür müssen die TK-Konzerne allerdings untereinander Kooperationsvereinbarungen abschließen, die ihnen das Betreiben von entsprechenden Diensten im Netz des Partners ermöglichen.

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