Industrie 4.0

Eine Smart Factory digitalisiert Dortmund

Wilo leistet digitale Pionierarbeit und rüstet auf vollständig vernetzte, automatisierte Produktionsprozesse um. Damit wird der Pumpen-Weltmarktführer zum Aushängeschild der Digitalisierung in NRW.

06.03.2017
Digital in NRW
Der Pumpen-Weltmarktführer Wilo wird zum Aushängeschild der Digitalisierung in NRW. (Foto: Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrum Dortmund)

120 Millionen Euro investiert der Dortmunder Pumpenhersteller Wilo in die Neugestaltung seines Hauptsitzes im Stadtteil Hörde. Dazu gehört auch die Errichtung einer Smart Factory, in der alle Prozesse digitalisiert sein werden, vom Wareneingang über die Produktion bis zu Warenausgang und Logistik. Schon 2015 wurden temporäre Leichtbauhallen errichtet, in denen seitdem das Industrie-4.0-fähige Produktions- und Logistikkonzept bei laufender Fertigung entwickelt und erprobt wird. Im Vorfeld hatte das Fraunhofer-Institut für Materialfluss und Logistik IML Wilos Distributionsnetzwerk analysiert und Möglichkeiten zur Effizienzsteigerung definiert.

Das Fraunhofer IML leitet auch das 2015 von Sigmar Gabriel initiierte Mittelstand-4.0-Kompetenzzentrum in Dortmund, eines von 16 derartigen Einrichtungen bundesweit. Mittelstand und Handwerk sollen hier bei der Umsetzung digitaler Produktions- und Arbeitsprozesse unterstützt werden. Speziell Nordrhein-Westfalen möchte bei der Digitalisierung eine Führungsrolle spielen. Bis dato ist der Stand der digitalen Transformation im Mittelstand jedoch noch keineswegs zufriedenstellend. Das zeigen die ersten Zwischenergebnisse des Digitalisierungsindex für KMU in Nordrhein-Westfalen , der als laufendes Forschungsprojekt an der Fachhochschule des Mittelstands (FHM) in Bielefeld geführt wird.

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