Drones / Unmanned Systems

Eine Minidrohne ersetzt den Selfiestick

In den Jahrmarkt der Eitelkeiten kommt Bewegung: Neuester Schrei bei Selfies sind Minikameras, die ihrem Besitzer hinterherfliegen und ihn dabei filmen und fotografieren.

23.05.2017
Revell-C-me
Eine Minidrohne ersetzt den Selfiestick (Foto:Revell)

Das könnte das Aus sei für die viel belächelten Selfie-Stangen, auch "Deppenzepter" genannt: Für rund 200 Euro kann man jetzt in diversen Online-Shops die Minidrohne C-me von Revell bestellen, dem weltweit führenden Hersteller von Modellbausätzen. Die Drohne besteht im Wesentlichen aus einer Acht-Megapixel-Kamera von der Größe eines Handys und besitzt vier einklappbare Rotoren. Über ihre "Folgen"-Funktion orientiert sie sich am gekoppelten Smartphone und umschwirrt dessen Besitzer fotografierend oder filmend in drei bis fünf Metern Höhe. Die Aufnahmen können zeitgleich in Social-Media-Kanälen veröffentlicht werden.

C-me ist nicht der erste als Ersatz für Selfie-Stangen gedachte Quadcopter. Vor zwei Jahren hatte das kalifornische Startup Lily ein ähnliches Konzept vorgestellt und schnell mehrere Millionen Dollar von begeisterten Investoren eingenommen. Dennoch ging das Unternehmen vor der Auslieferung seiner fliegenden Selfiesticks pleite.

Konkurrenz bekommt C-me von einer anderen Kameradrohne: Die faltbare Hover Camera Passport ist jetzt, exklusiv bei Apple, auch in Deutschland verfügbar. Anders als C-me orientiert sie sich per Gesichts- und Körpererkennung. In einer bestehenden Aufnahme wird die betreffende Person markiert, die Fotodrohne folgt ihr dann oder umkreist sie. Hinter der Entwicklung steht das chinesische Unternehmen ZeroZero, die Drohne kostet rund 600 Euro.

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