Drones

Eine Kiste automatischer Drohnen übernimmt den Wachdienst

Fliegende Überwachungskameras können künftig über Sicherheitsbereichen automatisch zur Luftpatrouille aufsteigen und sich für ihre Einsätze weitgehend selbst versorgen.

06.02.2017
Airmada Platform Drohnen
Eine Kiste automatischer Drohnen von Airmada übernimmt den Wachdienst. (Foto: Airmada Inc.)

Das amerikanische Startup Airmada hat eine Bodenstation für Drohnen entwickelt, mit der die Fluggeräte automatisch starten und landen und sich auch selbstständig aufladen können. Sie besteht aus einer Aluminiumkiste mit den Maßen 1,6 × 1,4 × 1,25 m, wiegt inklusive Drohne rund 200 kg und enthält einen Start- und Landeplatz sowie Batterien zum Aufladen. Laut Hersteller reicht die Energie aus, um eine Maschine bis zu sechs Flüge mit einer Gesamtdauer von 90 Minuten durchführen zu lassen.

Die Drohnenflüge können laut Technology Review automatisch gestartet werden, etwa über einen Zeitplan oder mithilfe von Sensoren, aber auch manuell über ein Webportal. Für Installationen ohne Internet-Anschluss sind optional auch ein GSM-Modul und eine Einrichtung für die Satellitenkommunikation erhältlich. Airmada sieht das Einsatzgebiet seiner Bodenstationen vor allem im Sicherheitsbereich, sie ließen sich beispielsweise rund um ein gesichertes Gelände verteilen. Die Drohnen sind mit Kameras bestückt und können im Flug Live-Bilder der aktuellen Lage an das Wachpersonal übermitteln.

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