Research & Innovation

Dyson baut seine Robotics-Forschung in Singapur aus

352 Millionen Euro hat das britische Technologieunternehmen Dyson in neue Labore in Singapur investiert. Dabei ist die Firma nicht nur auf intelligentere Staubsauger aus.

03.03.2017
Dyson Robotics-Forschung in Singapur
Dyson investiert in neue Labore in Singapur. (Foto: Dyson)

Das britische Unternehmen ist hierzulande vor allem für seine Staubsauger (mit Fliehkraft und beutellos) und Airblade-Händetrockner (harter Luftstrom ohne Erwärmung) bekannt – und sieht sich seit jeher als Erfinderwerkstatt: "Dyson engineers are inventors." Eigenen Angaben zufolge besteht die Belegschaft zu einem Drittel aus Ingenieuren und Wissenschaftlern. In jüngster Zeit waren sie stark mit Beauty-Produkten wie dem Supersonic-Föhn beschäftigt und arbeiten derzeit offenbar an einer Hochgeschwindigkeitshaarbürste, die Dyson bereits als Patent angemeldet hat. (Eine smarte Bürste hat schon Whitings auf dem Markt gebracht.)

In Singapur dürfte Dyson nun die Innovationsschlagzahl erhöhen. In den neuen Laboren arbeiten "die klügsten Köpfe der Welt" (Firmengründer James Dyson) an modernsten Technik-, Software- und Robotik-Lösungen, die künstliche Intelligenz und Machine Learning ebenso einbeziehen wie intelligente Bilderkennung. Der Dyson 360 Eye etwa ist ein Saugroboter mit Rundum-Echtzeitkamera, der selbst erkennt , wo noch zu reinigen ist. In Zukunft will Dyson auch personell aufstocken und die Teamgrößen noch einmal um 50 % erhöhen. Derzeit hat das 1993 gegründete Unternehmen in Singapur insgesamt 1.100 Mitarbeiter, zum Teil im Technologiezentrum im Science Park, zum Teil in der Motorenproduktionsstätte am West Park. Das neue tech center liegt direkt neben der Nationaluniversität und dicht an Singapurs Startup-Community.

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