Industrie 4.0

Digitalkonferenz beschließt deutsch-französische Zusammenarbeit

Normen, Standards und ein verbindlicher Rechtsrahmen sind die Schlüssel zu einer funktionierenden Industrie 4.0. Deutschland und Frankreich wollen in diesen Punkten nun enger als bisher kooperieren.

12.01.2017
Deutsch-Französische Digitalkonferenz
Digitalkonferenz beschließt deutsch-französische Zusammenarbeit (Foto: BMWi/Maurice Weiss)

In einer gemeinsamen Erklärung anlässlich der 2. deutsch-französischen Digitalkonferenz haben die beiden Nachbarländer unter anderem eine intensivere Zusammenarbeit der Initiativen "Alliance Industrie de Futur" und "Plattform Industrie 4.0" angekündigt. Die Projekte haben bereits Anwendungsszenarien für die Digitalisierung des produzierenden Gewerbes entwickelt, nun sollen sie auf der Basis von RAMI 4.0 und Big Picture auch eine gemeinsame Normen-Referenzarchitektur erarbeiten.

Das soll nicht nur, aber vor allem Cloud-Anwendungen zugutekommen: Insbesondere kleine und mittlere Unternehmen in den traditionell starken Industrieländern stünden dem Technologiewandel noch unsicher gegenüber. Frankreich und Deutschland wollen daher gemeinsam Zertifizierungsnormen für den Datenschutz entwickeln und entsprechende Verfahren umsetzen. Gerade für den digitalen Markt könne eine Harmonisierung des Rechtsrahmens europäischen Unternehmen zusätzlichen Schub geben, heißt es dazu beim Digitalverband Bitkom , der daran erinnert, dass beide Länder zusammen bereits für ein Drittel der Umsätze mit IT-/TK-Produkten und -Diensten aller EU-Staaten stehen.

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