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Digitalisierung: Sicheres autonomes Fahren erfordert Innovationsschub

Was, wenn ein fehlerhaftes Bauteil verhindert, dass ein autonomes Fahrzeug rechtzeitig zum Stehen kommt? Wer nicht mehr selber fährt, wird in solchen Situationen wohl zu spät das Steuer übernehmen. Die Unfälle werden zunehmen, die Haftungsklagen auch. Um das zu vermeiden, müssen Automobilzulieferer die Digitalisierung konsequent zu Ende denken und selbst zu einem digitalen Unternehmen werden, das den Ausfall von Bauteilen vorhersagen und entsprechend reagieren kann, noch bevor etwas passiert.

15.02.2017
Foto: Asseco Solutions
Foto: Asseco Solutions

Genau für diese Probleme bietet der ERP-Spezialist Asseco Solutions heute schon Lösungen, die in der Zulieferindustrie einen Innovationsschub auslösen helfen. Im Zentrum hierbei steht die vollständige, lückenlose Integration aller Hard- und Softwarekomponenten sowie des gesamten Planungs- und Fertigungsprozesses eines Fahrzeugs inklusive automatisierter Dokumentation – von den Systemen des Herstellers bis hin zu den Komponenten der Zulieferer.

Schaltzentrale ERP sorgt für Transparenz

Dazu muss die ERP-Lösung zur umfassenden Informationszentrale über den gesamten Produktions- und Serviceprozess werden. Denn zeichnet sich beispielsweise im laufenden Betrieb der Ausfall eines Bauteils ab, muss das entsprechende Fahrzeug unter Umständen in Echtzeit reagieren können; gleichzeitig ist es zur Prävention weiterer potenzieller Unfälle unerlässlich, eine umfassende Rückverfolgung und Analyse des Bauteils so rasch wie möglich durchzuführen.

Auf der diesjährigen CeBIT zeigt Asseco hierzu an seinem Stand B26 in Halle 5, wie Automotive-Unternehmen durch die Integration ihrer Produktionsabläufe mit einer leistungsstarken ERP-Lösung eine nahtlose Abdeckung der gesamten digitalen Prozesskette erreichen und damit für mehr Automatisierung, Transparenz und letztendlich Sicherheit für den Endkonsumenten sorgen können.

3D-Drucker illustriert Maschinenanbindung

Quelle: OR Laser
Am Beispiel des 3D-Metall-Druckers der Firma OR Laser demonstriert Asseco die direkte Maschinenanbindung ohne MES (Quelle: OR Laser)

Am Beispiel eines 3D-Metall-Druckers der Firma OR Laser demonstriert das Unternehmen unter anderem die nahtlose Anbindung von Produktionsmaschinen an seine ERP-Lösung APplus mithilfe seines innovativen Business Integration Frameworks. Dieses ermöglicht eine unmittelbare Kopplung von Maschine und ERP-Software ohne dazwischenliegendes MES-System, sodass auch große Mengen an Maschinendaten nahezu in Echtzeit übertragen, verarbeitet und analysiert werden können.

Die damit gewonnene Transparenz ermöglicht im Bedarfsfall eine schnelle Rückverfolgbarkeit einzelner Komponenten von der Ebene des Lieferanten über einzelne Chargen bis hin zu verwendeten Materialien. Nicht zuletzt hierfür ist es unerlässlich, für die eindeutige Identifizierbarkeit jedes einzelnen Bauteils zu sorgen – ein Prozess, der ebenfalls am Asseco-Stand mithilfe eines Laser-Markierers von OR Laser illustriert wird. In Verbindung mit dem ERP-System ist dieser in der Lage, Bauteile live und in Echtzeit zu bearbeiten und mit einer individuellen Identifizierung zu versehen.

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