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Digitale Arbeitswelt: Wo bleibt der Mensch?

Aus technologischem Fortschritt müsse gesellschaftlicher Fortschritt werden, sagt Christiane Benner, Zweite Vorsitzende der IG Metall. In Zeiten intelligenter Fabriken und marktdominierender Plattformen rückt sie den einzelnen Arbeitnehmer klar in den Fokus.

05.12.2017
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Christiane Benner, Zweite Vorsitzende der IG Metall

"Die Auswirkungen der Digitalisierung auf die Arbeitswelt sind keineswegs technologisch vorbestimmt, sondern gestaltbar", sagt Christiane Benner, die erste Frau an der Spitze der IG Metall. "Die Debatte um Digitalisierung muss sich stärker als bisher um den Menschen als um die Technik drehen."

In dieser Debatte ist Benner selbst eine einflussreiche Stimme. Es geht um die entscheidenden Weichenstellungen für die Zukunft der Arbeit: Wie lassen sich Arbeitsplätze sichern, wenn intelligente Roboter und Systeme immer mehr Aufgaben übernehmen? Welche Rolle werden künftig Betriebsräte und Gewerkschaften spielen? Wie verschiebt ortsunabhängiges Arbeiten die Grenze zwischen Beruf und Privatem?

Christiane Benner bezieht klare Positionen. Sie setzt sich unter anderem für mehr Weiterbildungsangebote ein, will Crowd- und Clickworker sozial besser absichern und Beschäftigte vor digitaler Überwachung am Arbeitsplatz schützen.

Take-off Monday: Registrieren und dabei sein!

Im Rahmen des Konferenzprogramms zum Auftakt der CEBIT diskutiert Christiane Benner auf dem CEBIT Future Work Forum 2018 mit hochrangigen Vertretern aus Wirtschaft, Politik und Wissenschaft. Sichern Sie sich jetzt Ihr Dauerticket: http://www.cebit.de/#tickets .

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