Digitale Transformation

Die Zukunft der Arbeit wird skeptisch gesehen

Das Institut für Innovation und Technik (iit) und das Magazin Technology Review haben 3219 Menschen gefragt, wie sie sich die Arbeitswelt von morgen vorstellen. Das Urteil fällt überwiegend kritisch aus.

20.11.2017
Cebit-ID20-068ds_Ergebnisbericht_Umfrage_Zukunft_der_Arbeit
Quelle: Institut für Innovation und Technik (iit)

Nach den Ergebnissen der allerdings nicht repräsentativen Umfrage erwartet eine große Mehrheit von 77 % steigende psychische Belastungen.Viele Befragte bezweifeln zudem, dass der Arbeitsplatz der Zukunft mehr Gestaltungsmöglichkeiten bieten wird. Dass die für Deutschland typischen Arbeitsverhältnisse erhalten bleiben, glauben 70 % eher nicht. Skeptisch zeigen sich die Teilnehmer auch hinsichtlich der Beschäftigungskontinuität: Zwei Drittel bezweifeln, dass Arbeitsplätze, die in einem Bereich wegfallen, an anderer Stelle neu entstehen.

Was künstliche Intelligenz in der Arbeitswelt angeht, überwiegen ebenfalls die Bedenken. So glauben 76 % eher nicht, dass intelligente Maschinen künftig die besseren Vorgesetzten sein werden. Eine Mehrheit von 62 % geht davon aus, dass neue Technologien dazu eingesetzt werden, menschliche Arbeit automatisch zu vermarkten.

Einen Blick auf die fernere Zukunft der Arbeit bis 2050 wirft die Delphi-Studie der Bertelsmann-Stiftung und kommt unter anderem zu dem nicht sehr überraschenden Schluss, dass bis dahin immer mehr Aufgaben von Maschinen erledigt werden können. Hoffnung macht immerhin eine der Kernaussagen der Studie: "Wir wissen nicht genau, was kommt, aber wir können es gestalten."

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