Internet of Things

Die IoT-Werkstatt macht Schüler fit fürs Sensorenstudium

Im Internet der Dinge sind kompetente Menschen gefragt. Damit die Schüler von heute in der Industrie 4.0 von morgen ankommen, entwickeln Universitäten Bildungsprojekte wie die IoT-Werkstatt.

31.03.2017
Umwelt Campus Birkenfeld
Die IoT-Werkstatt - wie beispielsweise beim Umwelt-Campus Birkenfeld - macht Schüler fit fürs Sensorenstudium. (Quelle: Hochschule Trier)

Auf dem Umwelt-Campus Birkenfeld der Hochschule Trier hat die Arbeitsgruppe der Professoren Dr. Klaus-Uwe Gollmer und Dr. Guido Dartmann ein Konzept zur Vermittlung digitaler Kompetenzen für Schülerinnen und Schüler erarbeitet und mit 38 Schulteams aus 23 Schulen bei zwei Hackathon-Veranstaltungen erfolgreich umgesetzt. Vor dem Hintergrund der zu erwartenden Umbrüche auf dem Arbeitsmarkt durch die digitale Transformation soll dieses Konzept den Schülern das "algorithmische Denken" nahebringen. Die Ergebnisse konnte die Arbeitsgruppe auf dem Gemeinschaftsstand Rheinland-Pfalz auf der CeBIT 2017 einer breiten Öffentlichkeit vorstellen.

Den Kern des Open-Source-basierten Konzepts bildet ein ESP8266 -Mikrocontroller, den die Schüler über eine grafische Oberfläche programmieren. Besucher konnten in Hannover etliche Ideen begutachten, die von den Schülern entwickelt wurden, etwa eine intelligente Wäscheklammer, die sich am Smartphone meldet, wenn die Wäsche trocken ist, oder einen Umweltsensor, der die Schadstoffbelastung der Luft in Ballungszentren im Internet visualisiert. Für zukünftige Schülergenerationen sollen, so Prof. Gollmer, digitale Kompetenzen genauso selbstverständlich sein wie heute das Lesen, Schreiben und Rechnen.

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