Digitale Transformation

Die Essener Zeche "Zollverein" soll Startup-Metropole werden

Zwei Berliner wollen den Geist des Silicon Valley ins Ruhrgebiet bringen. Die ehemalige Zeche "Zollverein" in Essen bietet ausreichend Platz für ihre Vorhaben.

20.11.2017
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Quelle: Initiativkreis Ruhr GmbH

Der Berliner Digitalisierungsexperte Christian Lüdke soll im Auftrag des Initiativkreises Ruhr die Startup-Szene im Revier beleben. In einem leerstehenden Verwaltungsgebäude auf dem Areal der Zeche "Zollverein" will der gebürtige Duisburger ein neues Startup–Quartier aufbauen, das bis Januar 2018 bezugsfertig sein soll. Dort wird der Initiativkreis nicht nur die Anlaufstelle für den Gründerkoordinator Christian Lüdtke unterbringen, sondern auch den mit 30 Millionen Euro ausgestatteten Gründerfonds Ruhr .

Ein weiterer Berliner möchte dazu beitragen, "Zollverein" zur größten Startup-Szene im Ruhrgebiet zu machen: Reinhard Müller gründete vor zehn Jahren in Berlin-Schöneberg das Stadtquartier EUREF (Europäisches Energieforum), heute eine Smart-City-Referenz mit rund hundert Firmen, Studien- und Forschungseinrichtungen rund um die Themen Energiewende, Klimaschutz und intelligente Mobilität. Ähnliches stellt sich Müller in Essen vor: "Essen ist Deutschlands Energiehauptstadt", begründet der Architekt, "da ist es naheliegend, dieses Thema auf einem Campus auf Zollverein voranzutreiben." Gespräche mit der Stiftung Zollverein laufen bereits. Das auserkorene Gelände liegt in und um den Gasometer und ist etwa halb so groß wie der EUREF-Standort in Berlin.

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