Digitale Transformation

Die Digitalisierung als Chance für den stationären Einzelhändler

Die Digitalisierung eröffnet ganz neue Möglichkeiten für die Customer Experience – auch im stationären Handel. Lesen Sie hier, wie über eine vernetzte Plattform Visual Merchandising zum Erfolgsgarant werden kann.

23.02.2016

Vernetztes Visual Merchandising ist ein wichtiger Wachstumstreiber im stationären Handel

Warum in die Ferne schweifen, wenn das Gute liegt so nah? Diese uralte Weisheit trifft auch auf das Shopping-Verhalten moderner Verbraucher zu. Warum den mühsamen Weg in die Innenstadt oder die Shopping-Mall auf sich nehmen, wenn man auch per Smartphone, Tablet oder Computer ganz bequem von der heimischen Couch aus einkaufen kann? Die Antwort ist einfach: Das Erlebnis in der Ferne und vor allem die haptische Wahrnehmung des Angebots ist im stationären Handel immer noch aufregender als im Netz.

Allerdings lassen sich die E-Commerce-Anbieter inzwischen einiges einfallen, um das Einkaufen im World Wide Web persönlicher und attraktiver zu gestalten. Für die stationären Einzelhändler heißt das: Sie müssen ihren Kunden mehr denn je eine einzigartiges, sinnliches Shoppingerlebnis bieten, mit dem ein virtueller Laden nicht mithalten kann.

Für diese Customer Experience ist nicht zuletzt das Visual Merchandising (VM) verantwortlich. Die optische Verkaufsförderung am Point-of-Sale (PoS) beziehungsweise Point-of-Purchase (PoP) ist heute ein wesentlicher Wachstumstreiber. So etwa in der Modebranche: Laut einer im Januar 2016 durchgeführten repräsentativen Umfrage des Bundesverbands des Deutschen Textileinzelhandels (BTE) planen neun von zehn der befragten Textilfachhändler für das laufende Jahr Investitionen in ihr Unternehmen. Dabei stehen Ausgaben für Ladenbau und Visual Merchandising mit 42 Prozent ganz oben auf der Rangliste.

Die wichtigste Aufgabe eines VM-Mitarbeiters besteht darin, den Kunden einen bestmöglichen Überblick über das Sortiment zu verschaffen und sie auf diese Weise zu Impulskäufen zu animieren. Damit das gelingt, müssen optische Anreize über Produktinszenierungen und die Platzierung von aktuellen Werbematerialen geschaffen werden. Hier gilt es, diverse Herausforderungen zu meistern: Die Präsentation muss dem einheitlichen Markenauftritt des Unternehmens entsprechen, das Timing ist besonders bei saisonalen Aktivitäten entscheidend und schließlich muss eine Erfolgsmessung der durchgeführten Maßnahmen durchgeführt werden.

Vernetztes Visual Merchandising erleichtert dabei die Kommunikation und den Datenaustausch zwischen Store-Managern, VM-Mitarbeitern und der Unternehmenszentrale sowie die durchgängige Analyse der VM-Maßnahmen. Eine cloudbasierte Retail Operations Platform ist heute die Basis für vernetzte VM-Prozesse, die eine engere und schnellere Zusammenarbeit zwischen allen Beteiligten ermöglichen. Die Digitalisierung der VM-Aktivitäten führt zu einer deutlichen Beschleunigung der Arbeitsprozesse, verringert Risiken und erhöht die Erfolgschancen von Visual-Merchandising-Kampagnen. Oder vereinfacht gesagt: Solche Tools helfen den VM-Mitarbeitern dabei, ihr Potenzial als moderne Verführer in der realen Shopping-Welt voll zu entfalten.

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