Job & Career

Die digitale Transformation verändert den Arbeitsmarkt

Während Beschäftigte fürchten, dass ihre Arbeitsplätze wegdigitalisiert werden, schaffen neue Abläufe und Geschäftsmodelle neue Stellen. Die IT-Fachkräfte dazu bräuchten die Unternehmen schon jetzt.

08.02.2017
Personalplanung Diagramm Arbeitsmarkt
"Die Digitalisierung ist kein Job-Killer, sondern der stärkste Motor für den Arbeitsmarkt", sagte Rohleder. (Grafik: Bitkom)

Die Digitalisierung der Wirtschaft führt nicht zwangsläufig zu weniger Personalbedarf. Das belegt die aktuelle Konjunkturumfrage des Digitalverbands Bitkom . "Die steigenden Umsätze bedeuten vor allem auch neue Jobs", kommentierte Hauptgeschäftsführer Dr. Bernhard Rohleder die Umfrageergebnisse: Zwei von drei Unternehmen der Digitalbranche wollen sich 2017 personell verstärken, nur 8 % rechnen damit, dass sie die Zahl der Mitarbeiter reduzieren müssen. "In den vergangenen fünf Jahren sind mehr als 100.000 neue Arbeitsplätze entstanden. Die Digitalisierung ist kein Job-Killer, sondern der stärkste Motor für den Arbeitsmarkt", sagte Rohleder.

Negativ auf die Geschäftslage wirkt sich indes der Mangel an gut qualifizierten Mitarbeitern aus: Beim Bitkom schätzt man, dass derzeit rund 51.000 Stellen für IT-Spezialisten nicht besetzt werden können – einfach, weil es diese Spezialisten nicht gibt. Der Bedarf reicht von IT-Systemkaufleuten über Security-Fachleute bis zu Statistikern als Data Scientists . 65 % der Unternehmen sehen ihre Entwicklung durch den Fachkräftemangel beeinträchtigt.

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