Cyber Security

Die Ausbildung der Incident Response Teams besorgt die Bundeswehr

Am 9. November hat die Bundesregierung eine neue Cyber-Sicherheitsstrategie für Deutschland beschlossen. In einer 40-seitigen Antwort auf eine Kleine Anfrage der Linken hat sie das Konzept nun konkretisiert und mit Zahlen unterfüttert.

25.01.2017
BMI Cyber-Sicherheitsstrategie
(Foto: Bundesministerium des Innern)

In dem Strategiepapier wurde unter anderem die Einrichtung von MIRTs (Mobile Incident Response Teams) angekündigt, die Cybervorfälle in den für das Gemeinwesen besonders bedeutenden Einrichtungen analysieren und bereinigen sollen. Wie nun aus der Stellungnahme hervorgeht, sind dafür beim Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik zehn Stellen vorgesehen, die durch interne Ausschreibung besetzt werden sollen. Eine Quick Reaction Force im Bundeskriminalamt befinde sich seit Juli 2016 im Probewirkbetrieb und soll im Juni 2017 evaluiert werden.

Die Auskunft, dass an der Universität der Bundeswehr München Fachpersonal im Bereich Cybersicherheit ausgebildet werden soll, ist unter anderem bei netzpolitik.org bereits auf Kritik gestoßen. Denn die maximal 120 Studierenden pro Jahr sollen hauptsächlich aus der Bundeswehr stammen. Angehörige anderer Bundesbehörden sollen dort nur "im Rahmen freier Kapazitäten" unterrichtet werden, obwohl dort ebenso dringender Bedarf an Fachkräften bestehe, moniert Sven Braun.

Security ERP & HR SolutionsIncident ResponseE-Government RSS Feed abonnieren