E-Commerce

Die 5 wichtigsten Trends im Online-Marketing

Wie entwickelt sich Online-Marketing im E-Commerce? Eine Untersuchung der Agentur Aufgesang gibt die wichtigsten Informationen.

02.09.2015 Lars Budde

Die Agentur Aufgesang Inbound Marketing veröffentlichte in Zusammenarbeit mit Searchmetrics die fünfte Auflage einer Studie zum "Online-Marketing bei deutschen Online-Shops". Das sind die fünf wichtigsten Trends:

Knapp 200 Online-Shops aus zwölf Kategorien bilden die Grundlage der Untersuchung von Aufgesang, darunter auch Amazon und Otto. Die erhobenen Daten stammen aus dem Mai 2015, zum Vergleich wurden außerdem Daten aus Mai 2014 erhoben. Die gesamte Studie ist auf der Website von Aufgesang .

1. Organischer Traffic wächst in (fast) allen Branchen

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Der Vergleich der organischen Sichtbarkeit im Jahresvergleich. (Grafik: Aufgesang Inbound Marketing)

Suchmaschinen liefern deutschen Online-Shops rund 37 Prozent der Besucher, auf dem zweiten Platz landet mit rund 32 Prozent der direkte Traffic. Etwa 90 Prozent des Search-Traffics stammen von der organischen Suche sowie Ergebnissen der "Universal Search".

In einzelne Branchen dominiert vor allem der organische Traffic, darunter Medien, Elektronik, Kleidung und Heimwerken. Vergleichsweise niedrige Werte erzielt aufgrund der höheren Relevanz von "Universal Search" oder Adwords die Branche Büroausstattung, die auf nur 46,21 Prozentpunkte kommt.

2. Adwords verliert an Relevanz

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So hat sich die bezahlte Sichtbarkeit der Kategorien entwickelt. (Grafik: Aufgesang Inbound Marketing)

Auf dem absteigenden Ast befindet sich die bezahlte Suche (beispielsweise Adwords), die im Jahresvergleich an Bedeutung verloren hat. Sie kam im Vorjahr auf 9,3 Prozent und liefert jetzt noch knapp 7,5 Prozent des Search-Traffics. Die größten „Verluste“ gab es in den Branchen Kosmetik und Elektronik.

Eine überdurchschnittliche Rolle spielt die bezahlte Sichtbarkeit „neben den Komplettsortimentern insbesondere für die Bereiche Kleidung, Heimwerker und Spielwaren“. Zu einem starken Anstieg kam es außerdem für Arzneimittel-Shops.

3. "Universal-Search"-Ergebnisse in einzelnen Kategorien entscheidend

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Die wichtigsten sozialen Netzwerke im E-Commerce. (Grafik: Aufgesang Inbound Marketing)

Die sinkende Tendenz der bezahlten Suche lässt sich in Teilen auch auf den Anstieg der "Universal Search" zurückführen. Vor allem in den Kategorien Büroausstattung (37,64 Prozent) und Möbel (16,13 Prozent) entwickelt sie sich im Vergleich zur organischen und bezahlten Suche zu einer wichtigen Besucherquelle.

Interessante Erkenntnisse liefert die Studie auch für den Bereich Social Media. Laut der von Searchmetrics ermittelten sozialen Sichtbarkeit dominiert Facebook mit einem Vergleichswert von 81,53 Prozent – noch deutlicher wird das mit Blick auf einzelne Branchen.

Online-Shops der Kategorien Tiernahrung und Spielwaren gewinnen über 90 Prozent ihrer sozialen Sichtbarkeit durch Aktivitäten auf Facebook, mit geringem Abstand folgen die Branchen Kleidung und Heimwerker. Niedrige Werte erzielt Facebook nur bei Elektronik und Büroausstattung.

5. Google+ existiert (noch) in der Nische

Das fast vergessene Google+, das in den vergangenen Jahren schon mindestens ein dutzend Mal als tot erklärt wurde, dominiert einzelne Nischen. Besonders auffällig ist die soziale Sichtbarkeit in den Kategorien Elektronik (29,16 Prozent) und Büroausstattung (21,88 Prozent). Leicht über dem Durchschnitt liegen auch die Kategorien Medien, Möbel und Komplettsortimenter.

Dieser Artikel wurde verfasst von Lars Budde.

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