Security

Deutsch-israelische Startups sollen Cybersicherheit verbessern

Das Fraunhofer-Institut für Sichere Informationstechnologie (SIT) und die Universität Jerusalem haben in Deutschland und Israel den ersten auf Cybersicherheit ausgerichteten Start-up-Beschleuniger gestartet, der schnelle Lösungen für aktuelle Herausforderungen finden soll.

01.12.2017
Quelle: Fraunhofer
Quelle: Fraunhofer

Die Initiative namens Hessisch-israelischer Partnership Accelerator ( HIPA ) richtet sich an junge Expertinnen und Experten für Cybersicherheit in beiden Ländern und zielt auf intensive Zusammenarbeit; bereits Anfang Januar 2018 soll es erste Ergebnisse geben. Die Kooperation erscheint sinnvoll: Israel gilt weltweit als das Land mit der aktivsten Startup-Kultur, insbesondere im Bereich der Cybersicherheit. Darmstadt wiederum beherbergt mit dem Center for Research in Security and Privacy (CRISP) die größte Forschungseinrichtung für angewandte Cybersicherheitsforschung in Europa.

Die Teilnehmer des HIPA beschäftigen sich mit realen Fragestellungen aus Wirtschaft und Gesellschaft. Partner aus der Industrie, namentlich Allianz und Cisco, beteiligen sich an ausgewählten Forschungsaktivitäten. Zudem verspricht man sich eine stärkere Vernetzung zwischen den Startup-Szenen, der Politik und den Cybersicherheitsexperten beider Länder.

Wie " Die Welt " nach einem Besuch in Tel Aviv und Beer Sheva berichtet, arbeiten in der "Startup-Nation Israel" Staat, Armee, Bildungseinrichtungen und Firmen aus aller Welt in einem konzertierten Projekt zusammen, um später gemeinsam davon zu profitieren, Es gebe, so die Zeitung, in Israel bereits mehr als 350 Startups, die sich mit Cybertechnologie beschäftigen und 2016 einen Umsatz von rund 6 Milliarden Dollar erwirtschaftet hätten.

Security Startups RSS Feed abonnieren