Mensch-Roboter-Kollaboration

Der Roboter schlägt zurück

Auf der Hannover Messe spielt ein Roboter mit den Besuchern Tischtennis. Selber aufschlagen kann er mangels Händen zwar nicht, aber ziemlich gut zurückschlagen.

03.05.2017
Tischtennis-Roboter Forpheus
Auf der Hannover Messe spielt ein Roboter mit den Besuchern Tischtennis. (Foto: Omron)

Er heißt Forpheus und stammt vom japanischen Unternehmen Omron : Der Roboter, der auf der Hannover Messe über einer Tischtennisplatte hängt und mit willigen Besuchern eine Partie Pingpong spielt. Die Firma will damit ein Beispiel für Mensch-Maschine-Kommunikation und eine lernfähige künstliche Intelligenz vorstellen. Der Roboter hat laut Omron in Dutzenden Trainingsstunden gelernt, das Verhalten seines menschlichen Mitspielers vorherzusagen. Zudem erfasst er die Position des Balls 80-mal pro Sekunde und berechnet daraus die Flugbahn.

Forpheus ist das etwas gewollt klingende Akronym für die ellenlange Bezeichnung "Future Omron Robotics Technology for Exploring Possibility of Harmonized Automation with Sinic Theoretics". Neben seiner Lernfähigkeit soll der Roboter auch einen Eindruck von der Sinic-Theorie des Omron-Firmengründers Kazuma Tateisi vermitteln. Sie besagt, dass sich Wissenschaft, Technik und Gesellschaft gegenseitig beeinflussen, was zu ständigen Innovationen führt. So sei das auch bei Forpheus, sagt Omron: Er lerne beim Pingpong-Spiel, die Fähigkeiten und Bedürfnisse seines menschlichen Spielpartners einzuschätzen, woraus sich immer längere Ballwechsel ergäben.

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