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Der Kammerjäger 4.0 ködert mit IoT-Technologie

Auf den Peilsender für Haustiere folgt die Analytics-Plattform für Ratten. Die professionelle Schädlingsbekämpfung hat ihre Fallen bereits mit vernetzten IoT-Sensoren bestückt.

15.02.2017
DigitaleLandwirtschaft
(Bild: Shutterstock)

Rentokil Initial setzt in Deutschland und elf weiteren Ländern auf digitale Geräte zum Schutz vor Nagern. Die bei deren Einsatz anfallenden Daten wertet er mithilfe der Analytics-Plattform Qlik Sense aus. Das Ziel des Dienstleisters ist es, Kunden vorausschauend zu Schädlingsbefall zu beraten und ihnen vernetzte Lösungen zu bieten. Das Einsatzszenario ist weniger kurios, als es auf den ersten Blick scheint. Auch Predictive Analytics für die Landwirtschaft arbeiten in ähnlicher Weise mit Bio- und Wetterdaten – und dieses Segment wird bereits als maßgeblicher IoT-Markt gehandelt.

Bei Rentokil werden im digitalen Risikomanagement zum Beispiel Wetterdaten analysiert, die in Bezug gesetzt werden zu Bewegungsmustern von Nagetieren oder Insektenschwärmen. Bislang werden bereits über 20.000 digitale Rentokil-Geräte eingesetzt, allein um Nager in Schach zu halten. Die IoT-Geräte haben dazu bereits mehr als 3 Millionen Datensätze generiert. Sobald ein Nagetier gefangen wird, alarmieren die Apparate umgehend einen technischen Mitarbeiter und informieren auch den Kunden über das myRentokil-Onlineportal bezüglich des aktuellen Standes.

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