Cloud

Der Bund setzt Standards für die sichere Cloud-Nutzung

Die Cloud ist Vertrauenssache. Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) hat nun einen neuen Mindeststandard zur Nutzung externer Cloud-Dienste veröffentlicht.

26.05.2017
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Hemmnisse gegen Public Cloud Computing (Grafik: Bitkom)

Das Dokument definiert ein Mindestsicherheitsniveau für die Nutzung externer Cloud-Dienste durch Bundesämter und -behörden. Gleichzeitig kann das Verfahren auch der öffentlichen Verwaltung von Ländern und Gemeinden sowie Unternehmen als Leitfaden für die eigene Cloud-Nutzung dienen. Es beinhaltet neben der vorgelagerten Datenkategorisierung und Risikoanalyse den gesamten Lebenszyklus einer Cloud-Nutzung, von der Beschaffung über den Einsatz bis hin zur Beendigung. "Der neue Mindeststandard sorgt für mehr Transparenz und ermöglicht, mit den Anbietern auf Augenhöhe über ein definiertes Mindestniveau an Informationssicherheit zu sprechen", sagt BSI-Präsident Arne Schönbohm.

Immer wieder zeigen Studien wie der Cloud-Monitor , erstellt vom Digitalverband Bitkom für das Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsunternehmen KPMG , dass Sicherheitsbedenken das größte Hemmnis für die Cloud-Nutzung sind. Die Firmen befürchten unter anderem unberechtigte Zugriffe auf sensible Unternehmensdaten oder gar deren Verlust. Auch Unklarheiten hinsichtlich der Rechtslage hielten viele Unternehmen bisher von einer stärkeren Nutzung der Technologie ab.

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