Deep Learning

DeepMind hofft auf mehr Forschung zum maschinellen Lernen

Die Google-Tochter DeepMind gibt ihr Programmiergerüst Sonnet frei. Davon versprechen sich die Briten eine intensivere Erforschung des maschinellen Lernens durch Impulse von anderen Entwicklern.

10.05.2017
maschinelles lernen deepmind
Google-Tochter DeepMind gibt Sonnet frei (Foto: DeepMind.com)

DeepMind , Spezialist für Programmierung künstlicher Intelligenz (KI) und seit 2014 zum Google-Konzern gehörig, stellt sein Machine-Learning-Framework Sonnet als Open Source zur Verfügung. Damit soll die Forschung rund um maschinelles Lernen eine breitere Basis erhalten. Sonnet basiert auf der Google-Bibliothek TensorFlow und ist das Ergebnis von Forschungsarbeiten, die DeepMind seit November 2015 betreibt. Das Framework weist eine Reihe von Gemeinsamkeiten mit anderen Bibliotheken auf, die zur Schaffung neuronaler Netze entwickelt wurden. Wie es in einer Mitteilung des Unternehmens heißt, hoffen die Verantwortlichen bei DeepMind, dass es durch die Quelloffenheit künftig einfacher wird, Modelle mit anderen Entwicklern zu teilen, und dass dadurch die weitere Entwicklung künstlicher Intelligenz gefördert wird.

Sonnet wurde eigens für die Arbeit mit TensorFlow entwickelt und erlaubt Entwicklern den Zugriff auf die zugrundeliegenden Details wie “tensors” und “variable scopes”. Modelle, die in Sonnet entwickelt werden, können frei mit dem ursprünglichen TensorFlow-Code und dem Code andere Bibliotheken höherer Ordnung kombiniert werden.

DeepMind hat letztes Jahr bereits die KI-Trainingsplattform DeepMind Lab freigegeben und will auch künftig weitere Eigenentwicklungen auf seiner Open-Source-Seite zur Verfügung stellen.

Deep Learning Open Source RSS Feed abonnieren