Research & Innovation

"Das Jahr, in dem das Internet der Dinge sichtbar wurde"

Das DFKI feiert die CeBIT 2015 als Erfolg mit Langzeitwirkung

11.09.2015
Research & Innovation 2

Für das DFKI ist die CeBIT das entscheidende Ereignis im globalen IT-Veranstaltungskalender. "Hier werden die Forschungskooperationen für die nächsten Jahre geschlossen", erklärt Reinhard Karger, Sprecher des Deutschen Forschungszentrums für Künstliche Intelligenz. Als führende Forschungseinrichtung auf dem Gebiet innovativer Softwaretechnologien unterhält das DFKI Standorte in Kaiserslautern, Saarbrücken und Bremen, eine Außenstelle in Osnabrück sowie ein Projektbüro in Berlin. An Mitarbeiterzahl und Drittmittelvolumen gemessen ist es das weltgrößte Forschungszentrum für künstliche Intelligenz und deren Anwendungen.

Auf der CeBIT 2015 zeigte das DFKI an zahlreichen Stellen Präsenz: Am Hauptstand in Halle 9 wurden Prototypen und Anwendungen zur kollaborativen Konfiguration und Simulation von Produktionsanlagen und zur smarten Interaktion mit cyberphysischen Umgebungen präsentiert, außerdem intelligent-adaptive Assistenzsysteme zur Wissens- und Handlungsunterstützung sowie virtuelle Technologien in der Produktentwicklung. Zudem waren DFKI-Exponate bei zwei Bundesministerien (BMBF und BMWi), der Universität des Saarlandes und am Rheinland-Pfalz-Gemeinschaftsstand zu sehen.

"Die Einbindung in eine IT-Leitmesse macht den Forschungscluster Research & Innovation in Halle 9 weltweit einzigartig", stellt Reinhard Karger fest.

"Nirgendwo sonst findet sich diese Qualität an Besuchern aus Politik, Wirtschaft und Forschung."
Reinhard Karger

Die CeBIT Innovation Awards 2015 brachten seiner Einrichtung zusätzliche Publicity: Für die Lösung "digisign" erhielt die DFKI-Ausgründung digipen technologies einen der begehrten Preise. Die digitale Unterschrift mit digisign lässt sich forensisch einwandfrei einer Person zuordnen.

"Viel Arbeit, später schön", twitterte Karger über den CeBIT future talk in Halle 9, den er als Kurator und Moderator mitgestaltete. "Die Konferenz im Herzen der Ausstellung ist die ideale thematische Plattform für uns", so der DFKI-Sprecher. Als Ankerexponat des future-talk-Stands führte der acht Meter lange "SmartF-IT-Demonstrator" des DFKI "High-Mix Low-Volume Manufacturing bis hin zur Losgröße 1" vor.

"Rückblickend wird 2015 als das Jahr in Erinnerung bleiben, in dem die sich abzeichnende Bedeutung des Internets der Dinge das erste Mal konkret erlebbar wurde", bilanziert Reinhard Karger im CeBIT Blog. "Es wird ähnlich sein wie beim mobilen Internet, das erst seit 2008 real erfahrbar ist", sagt der DFKI-Sprecher voraus. "Für den Faktencheck: Diskutiert und präsentiert wurde das mobile Internet in der Innovationshalle der CeBIT bereits 2004."

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